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Rock Hard Festival 2011

Auch Regen konnte ein erneut großartiges Festival nicht verderben

Overkill

Vergessen sind nun die bisherigen tollen Bands, die fetten Moshpits der letzten drei Tage, denn was Overkill im Amphitheater entfachen, ist eine rasende Thrash-Attacke, die alle anderen einfach nur zu Statisten degradiert. Keine Band des Festivals zog so viele Leute in den Bann, keine Treppe ist mehr begehbar und auch vor der Bühne nimmt der Quetschgrad einen neuen Höchstwert ein.

Und auch der schon fast zu gemütliche Nachmittag ändert sich für die Security schlagartig, denn spätestens ab „Rotten To The Core“ ist der Bann wirklich gebrochen und eine wahre Flut an Crowdsurfern ergießt sich in den Fotograben – teilweise schwappen bis zu sechs Surfer gleichzeitig über die Absperrung. So etwas sehen Blitz und Co. natürlich gerne, wobei die surfenden Kunstriesenmöpse besondere Aufmerksamkeit auf der Bühne erhaschen können. Was die Songauswahl betrifft, vermögen Overkill bekanntlich aus dem Vollen zu schöpfen, und so gibt es von dem aktuellen „Ironbound“ („wir sind jetzt 25 Jahre zusammen, und das werden wir in Zukunft auch sein“) bis hin zu „Death Rider“ – immerhin ein Track aus Demozeiten (Power in Black“, 1983) – ordentlich was auf die Mütze. Kein Wunder, dass Overkill immer wieder mit Sprechchören abgefeiert werden. Und auf die Mütze gibt es auch bei den Fans, denn in all den Jahren hat es mit Sicherhit noch keinen solch fetten Moshpit wie zu „Death Rider“ oder „Eeeeeeeeelimination“ gegeben.

„In Union We Stand“ wiederum ist nicht nur die perfekte Hymne zum perfekten Zusammenhalt, sondern auch der richtige Song, um die Stimmbänder gleich ganz zu ruinieren; abgelöst durch weitere Sprechchöre, die von Blitz mit einem „Da bekommt man ja einen Ständer“ kommentiert werden.

Zum Schluss kommen auch die Skullcrushers auf die Bühne und überreichen Blitz und Co. ein überdimensionales Wappen, es wird gefeiert, Blitz in die Höhe gehoben – und irgendwie symbolisiert diese Aktion die Nähe zu den Fans und die Bodenständigkeit dieser US-Thrasher.

Keine Ahnung, wie die folgenden Down das noch toppen wollen – das geht nicht.

Setlist:

The Green And Black
Evil Never Dies
Rotten To the Core
Give A Little
Bring Me The Night
Hello From The Gutter
Ironbound
Death Rider
The Beast Within
In Union We Stand
Skullscrusher
Old School
Elimination
Fuck You

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