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Rock Hard Festival 2011

Auch Regen konnte ein erneut großartiges Festival nicht verderben

Anacrusis

Na, das kann ja heiter werden – schon zum Frühstück tönt die superbe „Manic Impressions“-Scheibe in deftiger Lautstärke aus den Boxen, um den unbedarft angereisten The-Pit.de-Redakteur auf den richtigen Pfad zu führen. Schon letztes Jahr hatten die US-Progressive-Thrasher beim KIT für Furore gesorgt, was in Gelsenkirchen natürlich eine Fortsetzung finden soll.

Noch die morgendliche Dauerbeschallung in den Lauschlappen ist die Vorfreude auf die Jungs riesig groß, allerdings nicht so exorbitant, dass die Band wegen der Vorerwartung verkacken könnte. Dazu geben sie dann auch keinen Anlass, denn gleich mit den beiden Smashern „Paint A Picture“ und „I Love The World“ sorgen Anacrusis für ausgelassene Partylaune, und gleich schon beim ersten Song machen sich einige wagemutige Crowdsurfer zum Kopfritt auf.

Wenn an den bisherigen beiden Tagen so manches Mal einige Soundprobleme auftauchten, so kann Anacrusis bei besten Bedingungen auftrumpfen – ein guter Sound ist allerdings auch Grundvoraussetzung für eine Anacrusis-Show, denn der aggressiv-frickelnde Thrash Metal würde kaum so knallen wie an diesem Nachmittag. Die US-Boys liefern ein Best-Of-Programm ihrer vier Studioalben, wobei der Schwerpunkt vor allem auf der '91er, oben erwähnten Scheibe „Manic Impressions“ liegt, dicht gefolgt von dem nicht minder tödlichen Thrashhappen „Screams And Whispers“.

Während sich Anacrusis förmlich in einen irren Geschwindigkeitsrausch spielen, geben die Fans ebenfalls immer mehr Gas und tanzen sich einmal mehr zu „Sound The Alarm“ die verdeibelte Seele aus dem Leib. Das kurze und knackige „Thank you“ geht in dem tosenden Jubel unter, und schon stehen die Fans wieder bereit, um mit hoch erhobenen Fäusten „Butcher’s Block“ abzufeiern. Solch eine tighte und absolut aggressive Show hat wohl keiner auf der Rechnung gehabt, aber Anacrusis zeigen, wo der Thrash-Hammer hängt, und mit „This Killer Is In My House“ offenbaren sie mit einem neuen Track auf, dass die Reunion keine Eintagsfliege bleiben soll.

Setlist:

Paint A Picture
I Love The World
Release
My Soul’s Affliction
Something Real
Terrified
Far Too Long
Grateful
Sound The Alarm
Butcher’s Block
Explained Away
Brotherhood?
This Killer Is In My House

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