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Rock Hard Festival 2011

Auch Regen konnte ein erneut großartiges Festival nicht verderben

Es ist nun bereits das neunte Mal, dass das vielleicht gemütlichste Festival Deutschlands stattfindet und obwohl das Ganze anfangs als einmaliges Event geplant war, ist kein Ende in Sicht. Warum auch, bei so toller Atmosphäre und so vielen fantastischen Bands? Das Gelsenkirchener Amphitheater ist und bleibt eine der schönsten Locations in Deutschlands, und auch dieses Jahr des Öfteren einsetzender Regen (etwas, das in den letzten Jahren nie passierte) ändert nichts an der Tatsache, dass es wieder eine tolle Party wurde.

Freitag, 10. Juni

Contradiction

Da touren sich die Wuppertaler Contradiction seit mehr als 20 Jahren irgendwo zwischen Russland, Portugal und Duisburg den Allerwertesten blank, und nun endlich hatten sie die Gelegenheit, das Rock Hard Festival 2011 zu eröffnen. Und wenn auch die Jungs schon mit Szenegrößen wie Overkill oder Sacred Reich die Bühne teilten, macht sich bei ihnen doch ein wenig Nervosität breit, denn eine Dreiviertelstunde vor Showbeginn tummeln sich erst wenige Metalheads im Amphitheater.

Doch als die ersten Riffs durch die Boxen blasen, ist auch gleich die negative Erwartungsschwingung mit ausgeblasen worden, denn Contradiction fahren wie gewohnt ein hartes Thrashbrett auf. Dass Schlagzeuger Patrick Nau erst vor wenigen Wochen hinter den Kesseln Platz nahm (Christoph Zelti musste aus beruflichen Gründen die Sticks weiterreichen), ist keineswegs zu spüren.

Natürlich bieten die Wuppertaler einmal mehr ein Best Of ihres Programms, und lautstark feiern knapp tausend Fans den Opener „Voice Of Hatred“. Dieses scheint die Band ein wenig zu überraschen, aber aus der Bahn fallen sie nicht. „Wer ist eigentlich alles aus Wuppertal?“ stochert Frontröhre Oliver nach, um mit lautem Jubel begrüßt zu werden. Wie gut die Fans aufgelegt sind, zeigen sie kurze Zeit später, als sie einen kleinen Moshpit zu „Your God“ entfachen, und bei „Spectator“ segelt ein erster Crowdsurfer über die dicht gedrängten Köpfe hinweg.

Die Pommesgabeln zucken bei der Frage „Habt ihr Spaß“, alles klatscht und wird gleich durch die „Hate Patrol“ dahingemetzelt. Während Bassist Andreas auf der Bühne für reichlich Bewegung and Abwechslung sorgt, starten die Fans zu „Old Demon“ wiederholt einen kleinen Moshpitkurs – Contradiction beweisen, dass ihr Thrash Metal zu den ganz fetten Riffmonstern gehört. Nicht umsonst erklingen Zugabe-Rufe, die von der Band mit „Break The Oath“ auch prompt erfüllt werden – und das als Opener.

Setlist:

Voice Of Hatred
The Warchitect
Your God
Spectator
The Essence Of Anger
Hate Patrol
Old Demon
Break The Oath

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Absolut fantastischer Konzertabend, der kaum überboten werden kann