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Rock Hard Festival 2010

Auch die achte Ausgabe des Rock Hard Festivals war wieder ein voller Erfolg

Sabaton

Power Metal ist eine Musikrichtung, die auf ewig die Gemüter spalten wird und gerade im Falle von Sabaton dürfte es genügend Menschen geben, die sich angesichts der sehr dominanten und manchmal – Hand aufs Herz – doch arg cheesigen Keyboardsounds und des flippigen Outfits vom wuseligen Sänger Joakim Brodén mit Grausen abwenden. Mal abgesehen davon, dass man sich über das Kriegskonzept der Combo natürlich streiten kann, noch dazu, weil dieses Thema mit Power Metal irgendwie nicht so richtig zu passen scheint –, aber zumindest sind die Schweden mit ihren zahlreichen Mitsing-Passagen eine Band, die den Leuten richtig einheizen kann. Und so sind beim Auftritt des Sextetts nun eine ganze Menge Crowdsurfer zu beobachten, allerdings wären diese beim zuvor stattgefundenen Gig von Katatonia auch eher deplatziert gewesen.

Die Jungs machen auf jeden Fall Laune, haben offenbar mächtig Bierdurst (Joakim verlangt immer wieder nach Bier und fragt, ob denn auch alle ein kühles Blondes zur Hand hätten) und punkten zudem mit humorvollen Ansagen. Mit dem Spruch „Today our new album ,Coat Of Arms’ will be released – let’s see if you all did your shopping on piratebay“ hat man eine Menge Lacher auf seiner Seite, die Aussage beweist außerdem, dass die Musiker selbst die viel beschworene Download-Problematik anscheinend lieber mit Galgenhumor nehmen, anstatt wie die meisten Plattenfirmen immer nur herumzujammern.  

Insgesamt drei neue Stücke – „Coat Of Arms“, „Saboteur“ und „Uprising“ – werden von der neuen Platte vorgestellt, ansonsten konzentriert man sich hauptsächlich noch auf die Vorgängerscheibe „The Art Of War“, von der es mit „Ghost Division“, „Cliffs of Gallipoli“, „The Price Of A Mile“ und „40:1“ gleich vier Songs zu hören gibt. Objektiv betrachtet liefern Sabaton eine ordentliche Leistung ab, ihr Frontmann versteht es zweifellos, die Leute zu Action zu animieren und das abschließende „Metal-Medley“ ist auch sehr nett – insgesamt ist mir persönlich das Ganze jedoch ein klein wenig zu seicht, außerdem klingt das ein oder andere Stück ziemlich abgekupfert von anderen Bands: „Cliffs Of Gallipoli“ hört sich etwas zu deutlich nach Savatage an und bei „Attero Dominatus“ bedient man sich ziemlich klar bei Nightwishs „Wishmaster“.

Setlist:

Ghost Division
Panzerbatallion
Coat Of Arms
Cliffs Of Gallipoli
Attero Dominatus
The Price Of A Mile
Saboteur
Uprising
40:1
Primo Victoria
Metal Medley (Metal Machine / Metal Crüe)

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