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Rock Hard Festival 2010

Auch die achte Ausgabe des Rock Hard Festivals war wieder ein voller Erfolg

Katatonia

Gerade erst beendeten Katatonia ihre große Europatour, die sie sieben Mal nach Deutschland führte. Nicht nur in Deutschland waren die meisten Auftritte der Schweden ausverkauft, in ganz Europa konnten sie für ausverkaufte Clubs sorgen. Kein Wunder, denn Jonas Renkse und Co schaffen es wie kaum eine andere Band, sich von Album zu Album immer weiter zu steigern, immer noch irgendwo einen drauf zu setzen. Dass der aktuelle, selbstverständlich absolut überwältigende Output „Night Is The New Day“ im Club funktioniert (mehr), konnte in den vergangenen Monaten bereits eindrucksvoll bewiesen werden, wie Katatonia Helligkeit und die strahlende Sonne steht, soll das Rock Hard Fesival 2010 zeigen. Denn das blendende Wetter steht stimmungstechnisch wohl keiner anderen Band des Festivals so schlecht wie dieser.

Weniger Zuschauer als erwartet haben sich für die dritte Band des Tages vor der Bühne versammelt, als die Musiker die Bühne betreten und die schweren Gitarren vom Opener „Forsaker“ des aktuellen Albums aus den Boxen geschmettert werden. Jonas ist gut bei Stimme und die Band in bester Spiellaune. Die beiden Neuen, Per Eriksson und Niklas Sandin, scheinen die Tour gut genutzt haben, um sich einzuspielen. Viel Zeit dazu gab es vor der Tour nicht, schließlich überkam die Band der Ausstieg der Norrman-Brüder sehr kurzfristig.

„Liberation“, dem zweiten Track im Set, folgen „My Twin“ und „The Longest Year“, einer der stärksten „Night Is The New Day“-Songs. Inzwischen füllt sich die Plattform vor der Bühne etwas. Die eine Hälfte der Zuschauer ist begeistert, die andere wird nicht wirklich warm und freut sich wohl eher auf Bands à la Sabaton oder Bloodbath. Am Sound liegt es nicht, denn der ist lupenrein.

Auch beim Rock Hard Festival bewegen sich Katatonia im Rahmen ihrer jüngsten Outputs: „Ghost Of The Sun“ und „Evidence“ (vom vorletzten Album „Viva Emptiness“ von 2003) sind schon die ältesten Tracks des Auftritts und schon hier müssen bei dem mit 40 Minuten viel zu kurz ausgefallenen Auftritt Abstriche gemacht werden. „Criminals“ passte wohl nicht mehr ins Set. Aber das Repertoire der Band ist ja auch verdammt stark: „July“ und die mit Musikclip bedachte Nummer „Day And Then The Shade“ sind weitere Highlights, bevor „Leaders“ das Set schließt. Zwar fehlen hier – wie auch schon vorher bei „Ghost Of The Sun“  – die  Growls, aber dem ansonsten trotz Sonne stimmigem Auftritt tut das keinen Abbruch.

Setlist:

Forsaker
Liberation
My Twin
The Longest Year
Ghost Of The Sun
Evidence
July
Day And Then The Shade
Leaders

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