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Rock Hard Festival 2010

Auch die achte Ausgabe des Rock Hard Festivals war wieder ein voller Erfolg

Sonata Arctica

Dass das Amphitheater bei Nevermore um einiges voller war als bei Sonata Arctica, war zu erwarten. Umso erstaunlicher war die tatsächliche Reihenfolge der Bands: Sonata Arctica hätten wohl die wenigsten als Co-Headliner des Sonntags erwartet.

Dementsprechend haben sich für einen Co-Headliner (verglichen mit Accept, die am Vortag denselben Posten einnahmen) erstaunlich wenige Zuschauer  im Bereich vor der Bühne eingefunden. Das hat wohl auch die Band bemerkt, denn in Sachen Motivation ist noch jede Menge Platz nach oben. Auch auf dem Rock Hard Festival hat man die Band schon spielfreudiger gesehen. „Flag In The Ground“ macht nach einem kurzen Intro den Anfang, das Keyboard ist noch dominanter als auf CD. Das ändert sich auch bei „Black Sheep“ und „Paid In Full“ nicht. Der Rest des Sounds ist dabei vergleichsweise matschig, aber das fällt wohl nur auf, weil man als Besucher des Rock Hard Festivals in Sachen Sound ohnehin ziemlich verwöhnt ist.

Auch bei den folgenden Liedern springt der Funke nicht über: „The Last Amazing Grays“, „Juliet“ und „The Dead Skin“ wirken gleichsam belanglos. Die „Run Away! Run Away! Run Away!”-Chöre von „Fullmoon“ konnte man in der Vergangenheit bei deutlich weniger Zuschauern auch schon deutlich lauter hören. Liegt es an der Setlist? An der Motivation? An der geringen Lautstärke? Oder sind die Zuschauer einfach schon zu erschöpft von den letzten zwei Tagen? Irgendetwas jedenfalls fehlt, um die Leute zu begeistern.

Nicht einmal der letzte und stärkste Song, den Sonata Arctica je geschrieben haben, „Don’t Say A Word“, kann da noch etwas reißen. Seltsamerweise fällt der Auftritt deutlich kürzer aus als angekündigt und die Jungs nutzen die verbliebene Zeit, sich nicht nur ausgiebiger als angebracht, sondern auch ausgiebiger feiern zu lassen als jede andere Band. Es ist fast peinlich zu sagen, dass nicht nur die Stimmung bei Mambo Kurt deutlich besser sein soll, sondern sich auch die Zuschaueranzahl nicht allzu groß unterscheidet.

Setlist:

Intro
Flag In The Ground
Black Sheep
Paid In Full
The Last Amazing Grays
Juliet
Fullmoon
The Dead Skin
In Black And White
Don’t Say A Word

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