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Rock Hard Festival 2010

Auch die achte Ausgabe des Rock Hard Festivals war wieder ein voller Erfolg

Virgin Steele

Virgin Steele endlich live auf deutschen Bühnen – lange mussten die darbenden Fans auf diese Gelegenheit warten. Und dazu wurde noch ein „Classic Metal Set“ versprochen. Nicht wenige laufen mit Tollwutsymptomen – schäumende Lefzen, unartikulierte Freudelaute, zuckende Vorwärtsbewegung – in vorfreudiger Erregung Richtung Bühne, und müssen erst einmal verkraften, dass mit „Immortal I Stand“ als Einstand ein Track der letzten CD seinen Weg ins Gehör bahnt. Die Vorstellung bei Publikum und Band, was denn ein klassisches Set sei, geht wohl schon früh wenig konform, und auch in der Folgezeit weiß man nicht einzuschätzen, ob man nun lachen oder weinen soll.

Viel zu modern die Ausrichtung, denn klassischer Stahl wird erst nach zwei Dritteln des Set mit „Noble Savage“ eingeleitet, um gleich mit „Kingdom Of Fearless“ vom „House Of…Act I“ (1999) wieder abgewürgt zu werden. Die beiden Rausschmeißer „Thy Kingdom Come“ und „The Burning Of Rome“ können nur noch die verletzten Seelen mit Mullbinden beschmeißen, helfen tun sie nicht. Gesanglich ist alles im grünen Bereich, doch die Songauswahl erfüllt wohl kaum oder auch nur annähernd die Erwartungen. Dass die Keys vom Band eingespielt werden, kann ja ganz gut verknust werden, aber dass auch der Bass komplett vom Band kommt, ist eigentlich eine Verarschung am Fan. Mies.

Setlist:

Immortal I Stand (The Birth of Adam)
Black Mass Blues
The Wine Of Violence
Through Blood And Fire
Crown Of Glory
A Symphony Of Steele
Noble Savage
Kingdom Of Fearless
Thy Kingdom Come
The Burning Of Rome (Cry For Pompeii)

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