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Rock Hard Festival 2010

Auch die achte Ausgabe des Rock Hard Festivals war wieder ein voller Erfolg

Crashdiet

„Es gibt guten und es gibt schlechten Poser-Metal“, so die Worte von Götz Kühnemund, als er (O-Ton: „...in Vertretung für Jenny oder Himmelstein, die die Ansage eigentlich machen sollten, sich aber nicht trauen“) die Zuschauer auf den Auftritt der Schweden Crashdiet vorbereitet – ihren ersten Festivalauftritt in Deutschland. Gut seien so etwas wie frühe Mötley Crüe, schlecht hingegen akustische Verbrechen wie Poison. Ob man Crashdiet, die die Bretter zu einem merkwürdigen, Ace Of Base-mäßigen Intro betreten, allerdings guten Gewissens zu ersterer Kategorie zählen darf, sei von meiner Seite aus doch stark bezweifelt. Poison mögen ohne Ende kitschig sein, aber in puncto Songwriting sind sie sicher nicht schlechter als Crashdiet, die mit sich ewig wiederholenden Refrains und überhaupt schrecklich vorhersehbarem Songwriting nerven, langweilig performen und zudem den wohl lahmsten Drummer seit Ringo Starr im Line-up haben (der trotz kaum vorhandener Fills außerdem noch nicht mal sonderlich präzise spielt).

Ein paar Die-Hard-Sleazer versuchen zwar, vor der Bühne Stimmung zu machen, aber wirklich mitreißen kann die skandinavische Truppe nicht. Zu hausbacken und zu wenig energiegeladen wirkt der Auftritt für eine Rotzrock-Kapelle. Es reicht eben nicht, sich ein paar bunte Klamotten und eine extravagante Frisur zuzulegen, um Sleaze zu spielen; man sollte auch die kompositorischen und songschreiberischen Fähigkeiten besitzen, und da hinken Crashdiet Combos wie ihren Landsleuten von den Backyard Babies oder Hardcore Superstar doch (noch) kräftig hinterher. Leider definitiv einer der wenigen Ausfälle auf diesem Festival.

Setlist:

Riot In Everyone
Tikket
So Alive
Queen Obscene
Bound To Fall
In The Raw
Like A Sin
Breakin’ The Chainz
Generation Wild

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