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Rock Hard Festival 2010

Auch die achte Ausgabe des Rock Hard Festivals war wieder ein voller Erfolg

Kreator

Auf Kreator, die von allen auf dem diesjährigen Rock Hard Festival spielenden Bands den wohl kürzesten Anreiseweg gehabt haben dürften, ist stets Verlass: Schlechte Konzerte der Essener wird es nicht geben und wenn man sich auf den Kopf stellt. So gibt es auch heute an Sound und Performance im Prinzip nichts weiter auszusetzen, allerdings ist dafür die Setlist erneut nicht allzu überraschend. Für mich, der die Band innerhalb eines Jahres nun zum dritten Mal sieht, bietet sie jedenfalls nicht viel, was ich nicht zuletzt schon gehört habe – na ja, zumindest hat man auf dieser Tour anscheinend ein paar Songs des aktuellen Albums „Hordes Of Chaos“ gestrichen und durch ältere Stücke wie „The Pestilence“, mit dem das Konzert sogar eröffnet wird, und „When The Sun Burns Red“ ersetzt.

Spaß bringt es so oder so wie immer, denn natürlich sind Klassiker wie „Extreme Aggression“, „Pleasure To Kill“, „Coma Of Souls“, „Violent Revolution“ oder „Phobia“ nicht totzukriegen und müssen auf jedem Konzert gespielt werden; ziemlich ebenbürtig sind allerdings zweifellos auch die Stücke neueren Datums wie „Hordes Of Chaos“, „Demon Prince“, „Enemy Of God“ (schon längst live unverzichtbar) oder „Impossible Brutality“, die man auch immer wieder hören kann.

Verbal hält sich Mille heute merklich zurück, klar gibt es die Standardansagen von wegen Moshpit, umbringen etc., und beim Schluss-Doppel „Flag Of Hate/ Tormentor“ das übliche „lauter brüllen, ihr Penner“ und so weiter, aber da sich zuletzt doch so mancher über das Gelaber mokierte und es als peinlich empfand, dürften es bestimmt nicht wenige angenehm gefunden haben, dass sich der Frontmann nicht allzu sehr in seine sonst fälligen Tiraden hineinsteigert. Die Mucke spricht ja ohnehin für sich und man kann gar nicht anders, als pausenlos zu bangen. Wen interessiert es da schon, dass die Videoleinwand nicht immer so will wie die Band. Kreator sind wie immer geil und zerlegen, ganz so wie Mille es anfangs auch ankündigte, das Amphitheater in seine Einzelteile. Alles richtig gemacht, Jungs!

Setlist:

Intro – Choir Of The Damned
The Pestilence
Hordes Of Chaos
Phobia
Enemy Of God
Impossible Brutality
Endless Pain
Pleasure To Kill
Terrible Certainty
Extreme Aggression
Coma Of Souls
Amok Run
Intro: The Patriarch
Violent Revolution
Demon Prince
When The Sun Burns Red
Flag Of Hate
Tormentor

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