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Rock Hard Festival 2010

Auch die achte Ausgabe des Rock Hard Festivals war wieder ein voller Erfolg

Accept

Was war in Foren zu lesen, wie lästerte U.D.O. noch letztes Jahr auf Tour über die neuen Accept, wie spannungsgeladen und freudig erregt warten die Fans beim Rock Hard Festival! Dicht gedrängt, vor der Bühne und auf den Rängen, stehen die Festivalbesucher, und die meisten können die Futterluke nicht mehr schließen. Entweder weil ein wortloses Staunen jeden Kommentar im Keim erstickt, oder aber weil sich Worte wie „geil“ oder ähnliche gelagerte Vokalakrobatiken sanft über die Lippen ins Nachbarohr säuseln. Mit „Metal Heart“ legen die deutschen Wahlamerikaner auch einen Start - Zielsieg hin, und tausende Pommesgabeln, die schon zur Begrüßung in den abendlich wolkenlosen Himmel der untergehenden Sonne entgegen gereckt werden, müssen in der folgenden Spielzeit immer wieder die warmen Hosentaschen verlassen, um sich einer weiteren Restsonnenbestrahlung zu unterwerfen.

Über die Setlist braucht nicht diskutiert zu werden, denn äußerst geschickt wurden von Accept die Tracks ausgesucht, die nicht nur jeder kennt und/oder mitschmettert, sondern im stillen Kämmerlein auch beim Metalgott herbeigesehnt hatte.
Das Thema im Vorfeld und ganz besonders am zweiten Festivaltag war allerdings die neue Stimme von Accept. Ex-TT Quick-Frontmann Mark Tornillo musste ja in übergroße Fußstapfen treten und wurde häufig schon vorher glatt gebügelt. Stimmlich tendiert er live schon Richtung Udo Dirkschneider, aber auch eine fette Nuance von Krokus-Sirene Marc Storace ist mehr als deutlich dem Stimmbandakrobaten zuzuordnen. Optisch versucht er erst gar nicht, den eher mopsigen Ex-Sänger zu kopieren – lässig hat er seinen braungebrannten Oberkörper lediglich mir einer Lederweste verhüllt. Schon nach wenigen Tönen sind alle Kritiken verstummt, und die Promoankündigung, dass die Legende Accept wieder zurück sei, kann die Combo eindrucksvoll untermauern, auch wenn das Neuwerk „Teutonic Terror“ in dieser Old School-Hitliste ein wenig abfällt. Aber das famose „Balls To The Wall“ oder der ideale Rausschmeißer „Fast As A Shark“ hinterlassen Menschenmassen, die sich dermaßen die Seele aus dem Körper brüllen, dass die Stimmen gleich auch flöten gehen. Dieser geile Auftritt bedarf keiner weiteren Worte.

Setlist:

Metal Heart
Living For Tonight
Restless And Wild
Son Of A Bitch
London Leatherboys
The Abyss
Losers And Winners
Teutonic Terror
Breaker
Up To The Limit
I Am A Rebel
Balls To The Wall
Princess
Fast As A Shark

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