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Rock für Deggendorf

Heavy Metal hilft den Flutopfern

Hochwertig fällt mit New Acoustix der Startschuss

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Die Vorgeschichte ist schnell erzählt. Im Juni 2013 haben schwere Regenfälle für weitreichende Überschwemmungen in Deutschland gesorgt. In Bayern hat es vor allem die Städte Passau und Deggendorf schwer erwischt. Viele Familien haben all ihr Hab und Gut verloren und manche Häuser sind unbewohnbar geworden. Einige von ihnen wird man nicht mehr vollständig wiederherstellen können.

Um den Schaden wenigstens ein kleines bisschen zu lindern, haben die Veranstalter Tobias Gravel und Jürgen Hübsch innerhalb kürzester Zeit ein Festival organisiert, für das sie einige namhafte Bands aus der Region verpflichten konnten. Die Bands spielen gagefrei, die Mitarbeiter auf der Veranstaltung arbeiten alle ehrenamtlich und viele Sachen (zum Beispiel das Bier) wurden gespendet.

Spenden sollen auch die Besucher, was sie auch reichlich tun. Fünf Euro werden als Minimalspende veranschlagt, doch wer mehr geben möchte, der kann dies natürlich tun.

Sieben Bands sind für den Samstag veranschlagt und bereits um fünf startet der Konzertabend. Da der Samstag aber ein recht schöner Tag ist, befinden sich zu Konzertbeginn kaum Zuschauer im Haus des Gastes in Blaibach.

New Acoustix

Das Konzert wird von einer komplett neuen Gruppe eröffnet. New Acoustix sind aber keineswegs Unbekannte. Die Band hat zwei Mitglieder, die den Zuschauern wohl bekannt sein dürften. Die eine Gesangsstimme übernimmt nämlich Marco Schober und am Bass sitzt Martin Kauschinger. Beide zocken eigentlich bei Steel Engraved – die Musik von New Acoustix unterscheidet sich aber schwer von der Metalformation.

Rock- und Metalsongs werden in ein akustisches Gewand verpackt und mit viel Ruhe in den Liedern und zwei Gesangsstimmen präsentiert. Neben Marco singt auch noch Gitarrist Jan Schiffler. Gemeinsam können die beiden Herren ein respektables Spektrum an Tonumfang abdecken und auch die Duettparts kommen super rüber, wie sie bei „Lost In Space“ eindrucksvoll beweisen. Einen Avantasia-Song gut zu covern, das bedarf schon ein bisschen Können. Dieses Können beweisen aber nicht nur die Sänger: Auch Katharina Praml an der Gitarre, Martin Kauschinger am Bass und Marco Wastl, welcher die Percussion übernimmt, können überzeugen.

Die Setlist besteht aus großen Nummern der Rock- und Metalgeschichte. „In These Arms“ kommt gut und auch „Watching Over Me“ kann sich hören lassen. Man kann kaum glauben, dass die Truppe gerade ihren ersten Auftritt absolviert, denn die Musiker sind alle so routiniert, dass das gar nicht auffällt. Leider sind wirklich nicht viele Zuschauer in der Halle. Schade, denn hier gäbe es etwas zu bewundern.

Setlist:

Creep
Snuff
Lost In Space
In These Arms
Watch Over You
Tears Of The Dragon
Watching Over Me
Heart Of Steel

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Von Jahr zu Jahr kommt man einfach immer mehr auf den Boden der Tatsachen