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Rise Against, Coliseum im Konzert (Köln, März 2011)

Ein gelungener Konzertabend

Coliseum sorgen schon für erste Bewegung im Publikum

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Feuer im Hintern und kluge Botschaften auf der Zunge – eine Kombination, die bei Musikbegeisterten oft ins Schwarze trifft. Das aktuelle Album der schon länger erfolgsverwöhnten und doch am Boden gebliebenen Melodycoreler Rise Against schaffte es hierzulande sogar bis zur Spitze der Albumverkaufscharts. Nicht nur mit musikalischer Treffsicherheit, viel Leidenschaft für ihre Musik und einem guten Gespür für Melodien, sondern auch mit politischem Engagement trifft die Band aus Chicago den Nerv einer vielfältigen Zielgruppe, die heute das Kölner Palladium bevölkert. So gibt es bei diesem Konzert neben dem obligatorischen Merchandise-Stand auch einen Stand der Tierrechtsorganisation PETA im Vorraum.

Teilweise wird es wegen der zahlreichen Fans schon ganz schön kuschelig in der großen Halle – und vor allem warm. Sicher ist das hier anwesende Publikum zu großen Teilen noch sehr jung an Jahren und kann teilweise auf die Anwesenheit einer älteren Begleitperson beziehungsweise auf einen Abholservice nach dem Konzert noch nicht verzichten – insgesamt darf man jedoch eine sehr bunt gemischte Schar bestaunen, die die Band und sich selbst ausgelassen abfeiert.

Coliseum

Die Anheizerposition wird heute von einem rauen Trio aus Louisville/Kentucky übernommen. Der dreckige postcorige Sound Coliseums ist ein deutlich undurchdringlicheres Dickicht als der poppige Gute-Laune-Sound des Hauptacts, sorgt aber dennoch schon für deutliche Bewegungen vor der Bühne. In den schnellen, punkigen Nummern und den groovenden Kracheskapaden mit schwerwiegendem Stoner-Faktor passen eben nur wenige Melodien. So wirklich scheinen die Jungs um den charismatischen Glatzenträger Ryan Patterson das junge Publikum nicht zu packen. Wie schon eindrucksvoll erlebt, ist diese Band in einem kleinen Club mit direktem Publikumskontakt auch deutlich wirkungsvoller als in dieser großen Location, wo viele ihrer Songs etwas emotionslos verhallen. Mit nahezu 45 Minuten ist der Auftritt für eine Vorband wirklich lang. Für richtige Jubelausbrüche während der Show sorgt aber nur der kurze Gastauftritt von Rise Against-Gitarrist Zach Blair.

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