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Rebellion, Wheel, Seth 13 im Konzert (Hagen, Oktober 2015)

Gute Stimmung und wenige Gäste

Es ist mal wieder soweit. Angebrochen ist die schaurig-schöne Zeit, denn heute ist Helloween. Passend dazu gibt es im Kultopia in Hagen „Heavy Helloween“. Dieses Spektakel bietet einen schönen Rahmen für die als Headliner auftretenden Rebellion, gerade auf großer Tournee.

Seth 13

Eröffnet wird der Abend von einer ziemlich skurillen, aber dennoch oder erst recht dadurch sehenswerten Band namens Seth 13. Diese Hagener bieten mit Sue Kusch die Drummerin der auf diesen Seiten bereits vorgestellten Adligate auf. Damit steht schon mal das kraftvolle Fundament, auf dem die restlichen Bandmitglieder - Neuzugang Jenni am Bass mit ihrem ersten Liveauftritt überhaupt, Markus an der Gitarre und Frank am Mikro und der Gitarre im Teufelsdesign samt knallroter Farbe - aufbauen können.

Leider erweist sich das tragbare „In Ear- Mikro“ Franks als suboptimal, da es immer wieder verrutscht und gerade gezupft werden muss. Dass dabei Textabschnitte im Saal verloren gehen und es der Konzentration des Sängers auch nicht gerade gut tut, sollte klar sein. Nichtsdestotrotz legt die Band einen sehens- und hörenswerten Auftritt hin, der gut zum Headliner passt, bekommen wir doch kraftvollen Power Metal geboten, der sich auch nicht davor scheut, im Heavy Rock vorbei zu schauen. Den ziemlich überspitzten, gerne den wahren Rockspirit preisenden Texten passt sich auch der Auftritt an. So ist an diesem Helloweenabend ein Herr im langen schwarzen Mantel und passendem Hut im Publikum unterwegs, der eine Urne vor sich her trägt.

Die Frage, welche Funktion er erfüllen soll, wird vor dem letzten Song beantwortet. Als der Sänger die Fans auffordert, einen Kreis zu bilden, was verwundert zur Kenntnis genommen wird, wählt der düstere Herr die „Opfer“ aus den rund 30 Anwesenden aus, die sich im Kreis aufstellen sollten. Nun sind sämtliche Blicke skeptisch zur Bühne gerichtet. Was wird wohl als Nächstes passieren? Die Antwort folgt, als die Band zum Song ansetzt und Frank die Fans dazu auffordert, die Köpfe zu schütteln. Im weiteren Verlauf stellt er sich in die Mitte des Kreises und performt dort den kompletten Song.

Währenddessen kommt auch die Urne des nun knieenden dunklen Herren zum Einsatz, aus der jede Menge Qualm entweicht. Nachdem die letzten Töne verklungen sind, ist auch das Spektakel vorbei. Was bleibt, ist das Gefühl, etwas „Besonderes“ erlebt zu haben, was auch ein wenig von der statischen Performance der Rhythmusabteilung ablenkt. Und das trifft sich bei debütierenden Musikern doch auch ganz gut.

Setlist:

The Arrival
Ready To Come
Destruct The Pain
Why
Rescue Me
Angel
Astra
You And I

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