Achtung: In deinem Browser ist JavaScript entweder nicht installiert oder deaktiviert. Einige Funktionen dieser Seite stehen daher leider für dich nicht zur Verfügung.

Rebellion, Dragonsfire, The Mystery im Konzert (Oberhausen, November 2012)

Hessische Metal Invasion trifft im Pott auf das Bergische Land

Endlich wieder im Pott: Rebellions Michael

Zum Thema

Rebellion

Endlich gibt es wieder Rebellion, die sich nur selten live im Pott gezeigt haben – so wundert es dann nicht, dass schon beim Intro die ersten Powerfäuste für Stimmung sorgen. Vergessen ist die lang quälende Pause, vergessen auch das ganze Theater rund um den Ausstieg von Gitarrist und Gründungsmitglied Uwe Lullis, was dann glatt eine personelle Kettenreaktion nach sich zog.

Vergessen ist aber nicht, dass mit Frontmann Michael Seifert und Bassist Tomi Göttlich noch immer zwei Urmitglieder am Start sind, dazu haben sie vor knapp einer Woche mit „Arminius – Furor teutonicus“ ein amtliches, bei The-Pit.de mit respektablen neun von zehn Punkten abgefeiertes Metalbrett vorgelegt. Die Fans rücken dicht gedrängt bis an den Bühnenrand, herumfliegende Haare verfangen sich wahlweise in Bierbechern oder in hochzuckenden Pommesgabeln, sogar in der Pause lassen sich die Fans nicht davon abbringen, mit lautem "Hey" den Geräuschpegel hoch zu halten. „Voll geil, ich hätte mit so einem Zuspruch nicht gerechnet“ entfährt es Michael, um noch Stolz ein „nur wegen euch gibt es Rebellion“ hinterherzuschieben.

Und so geht es auch weiter: Powerfäuste zum „Vater“ „Odin“, Powerfäuste zu „Breeding Hate“, manchmal aufgelockert durch das phonstarke Schreien der ganzen Rufe oder durch Tomis Kichern unterbrochen, als er z.B. den alten Song „Demons Rising“ vom Debüt „Shakespeare’s MacBeth – A Tragedy In Steel“ ankündigt. Auch wenn mit „The Seeress Tower“ die eher gemütliche Zeit angekündigt wird, powerfisten die Fans einfach weiter, der schönen alten Zeit wird mit „Born A ‚Fuking’ Rebel“ gehuldigt, ein kurzes Prost zwischen den weiter fortgesetzten "Hey"-Rufen und mit „Rebellion“ natürlich die viel erwartete, lautstark mitgesungene Grave Digger-Hymne.

„Ich wisst, dass eine Zugabe ein Geschenk von der Band an die Fans ist, wenn sie es verdient haben“, informiert Tomi mit kicherndem Unterton, um dann mit ein wenig Stolz in der Stimme herauszuhauen, dass sich die Fans in Oberhausen genau das verdient haben – Zeit also, nicht nur nochmals die Geballte in die Lüfte zu heben, sondern die mittlerweile voll verschwitzten Haare dem Nachbarn durchs Gesicht zu ziehen – Metal kann einfach so schön sein.

Setlist:

  • Intro
  • Rest In Peace
  • Ala Germanica
  • Arise
  • Odin
  • Breeding Hate
  • Ynlinga Saga (To Odin We Call)
  • Aptrgangr
  • Demons Rising
  • The Seeress Tower
  • Kiew
  • Born A Rebel
  • Furor Teutonicus
  • Vae Victis
  • Rebellion (Grave Digger-Cover
  • Sweden
  • Einherjar
Seite
comments powered by Disqus

Kurzweiliger Abend mit kleinem Vorgeschmack auf das kommende Album

Wenn es im August schneit und trotzdem alle schweißgebadet nach Hause gehen

Fantastisches Open-Air, bei dem alle um die Wette strahlen

Familiäre und friedliche Metalparty am Kanal, Take 17

Fantastischer Abend, der viel zu schnell zu Ende ging

Trotz eher kurzem Set des Headliners ein schöner Konzertabend

Absolut fantastischer Konzertabend, der kaum überboten werden kann