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Rebellion, Dragonsfire, The Mystery im Konzert (Oberhausen, November 2012)

Hessische Metal Invasion trifft im Pott auf das Bergische Land

Iris von The Mystery

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Es ist kein großes Geheimnis, dass sich kleinere Bands häufig auf größere Touren einkaufen müssen, um die Chance zu erhalten, vor größerem Publikum zu spielen. Dragonsfire nehmen das lieber selber in die Hand und touren wie schon letztes Jahr (damals mit Lonewolf und Iron Fate) mit zwei befreundeten Bands immer wieder in verlängerten Wochenende durch die Clubs der Nation. Dieses Jahr übernehmen die wieder durchstartenden The Mystery der Supportpart, Rebellion verdingt sich als Headliner. Treffpunkt an diesem Samstagabend ist das eher von Blackheads aufgesuchte Helvete in Oberhausen.

The Mystery

Knapp zwei Monate ist es her, da feierten die Power-MetallerInnen The Mystery die Veröffentlichung ihrer fünften Langrille in Heiligenhaus. Das neue Album konnte sich dann nicht nur bei The-Pit.de in den oberen Punkterängen einnisten, die Band bekommt auch weiterhin weltweit gute Kritiken für „Apocalypse 666“. Lange hatten sie sich auch Zeit genug gelassen, um nicht nur in Iris Boanta eine neue Fronterin zu finden, sondern auch einzuarbeiten.

Da sie dadurch aber auch lange Zeit weg vom Fenster waren, heißt es nun wieder, die kleineren Clubs zu beackern und auch auf der Livefront wieder Boden gut zu machen – immerhin heutzutage die noch beste Werbung für eine Band, eine überzeugende Show abzuliefern. Während The Mystery gleich ein Feuerwerk aus ihrem aktuellen Album abfeuern, so ist das zu Beginn noch übersichtliche Publikum noch ein wenig zurückhaltend, allemal ein gefälliges, wohlwollendes Nicken ist da zu vernehmen.

Für Iris ist es das erste Mal, dass sie mitten im Ruhrpott singt, und so fordert sie die Anwesenden auf mehr mitzumachen. Hindern lassen sich die Heilighäuser jedenfalls nicht am Umstand, dass sie heute auf ihren etatmäßigen Bassisten Christian wegen anderer Verpflichtungen verzichten müssen, denn auch Ersatz Manuel Glassmann (ex-Saidian, Doctor Speed) mache eine richtig gute Figur und belebt das Bühnenspiel, indem er wie angeschossen über die kleine Bühne tigert. Doch alles ist einmal mehr nichts gegen Gitarrist Alex, dem das Posing-Gen gleich schon in der Wiege mitgeliefert wurde und der sich hinter seiner Klampfe einmal mehr fett austobt.

Das anfängliche Publikum verliert dann aber doch nach und nach die vornehme Zurückhaltung, bei „Cashgame“ ertönen die ersten "Hey"-Rufe und zu „Outlaw“ singen sie dann den zweiten Part „Warrior“. Die größte Stimmung kommt aber beim Bandklassiker „Judas Betrayed“ auf, wo nicht wenige der Anwesenden glatt mitsingen können und so für einen versöhnlichen ersten Teil der Abendgestaltung sorgen. Zahlreiche Pommesgabeln und vor allem die Zugabe-Rufe machen dann doch deutlich, dass sich The Mystery heute ihr Publikum erspielt haben.

Setlist:

  • Intro
  • Apocalypse 666
  • Blackend Ivory
  • Cashgame
  • Death’s Lullaby
  • Nailed To The Cross
  • Outlaw
  • ---------------------
  • Judas Betrayed
Seite
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