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Razorblade Festival 2015

Neuauflage leider nur bedingt erfolgreich

Beyond Redemption liefern heute den Auftakt zur Razorblade-Neuauflage

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Eigentlich war das Razorblade Festival, vormals in Datteln im RAZ 4 U beheimatet, schon längst ad acta gelegt. Dieses Jahr aber erfreut sich das Festival einer Neuauflage, doch leider ist es in der Gunst der Fans nicht ganz oben anzusiedeln. Dazu kommt dann heute noch ein großer Mangel, denn nicht annähernd werden die Spiel- und Umbauzeiten eingehalten, sodass der Headliner Delirious mit gut einer Stunde Verspätung auf die Bühne geht – ein Ärgernis für Bands und Fans, denn zu diesem Zeitpunkt hat sich das Gros der Anwesenden schon längst, zum Teil mit öffentlichen Verkehrsmitteln, verdünnisiert.

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Seite 7: Delirious

Beyond Redemption

Oha, ein paar bekannte Gesichter dort auf der Bühne, aber mit neuem Namen. Gemeint sind die 2014 gegründeten Beyond Redemption, vormals auch schon, zumindest teilweise, als Chimaera aktiv, da macht es dann auch Sinn, dass deren ehemaliger Sänger Pan, nun in Diensten bei The Claymore, trotz angeschlagener Gesundheit heute vor Ort ist, um seine „alte“ Truppe zu begutachten. Diese bietet heute komplett neue Songs, ohne auf altes Material der anderen Bands zurückzugreifen, eine erste Demo mit vier Songs ist ja auch schon via Soundcloud in Umlauf gebracht.

Die Bochumer bieten Keyboard-geschwängerten Heavy Metal und haben es als einzige Band des Tages geschafft, auch zahlreiche Freunde zum Start des Tagesfestivals ins Oer-Erkenschwicker Joe's  zu locken. Zu Beginn des Sets sind es dann knapp über vierzig Leute, die sich mit Abstand vor der Bühne tummeln, dafür aber auch schon recht ordentlichen Alarm machen, auch wenn das Gebotene ein wenig bieder ist und das Stageacting ganz klar zu kurz kommt. Dazu kommt auch, dass Frontmann Kevin noch sehr unsicher wirkt und es nicht schafft, die Show an sich zu ziehen, was dann gerne von Gitarrist Pat erledigt wird.

„Ich habe gehört, ihr wollt böse Musik hören?“, fragt Pat dann folgerichtig ab, doch musikalisch verbreiten sie eher gute Laune mit „Voices In My Head“, das anschließende „Eagle In A Cage“ wird allen HeadbangerInnen gewidmet und zwei Fans peitschen ihre Matten auch durch die Joe's-Luft, dabei ist die Nummer noch brandneu und wird mit einem „Kennen wir selbst noch nicht so lange“ eingeleitet.

Zu „Pirate's Tale“ sind dann sogar ein paar mehr HeadbangerInnen aktiv, die manchmal etwas hölzerne Truppe wird mit Powerfäusten angefeuert und nach dem Merch- und Facebook-Hinweis geht es mit „Beyond Redemption“ auch schon auf die Opener-Zielgraden - „aller schöner Anfang hat sein Ende“, der Applaus kann sich hören lassen und auch wenn die Bochumer mit einem bescheidenen Monitorsound zu kämpfen hatten, verlassen sie recht zufrieden die Bühne.

Setlist:

Sinner's Paradise
Railroad Massacre
Invisible Shadows
Voices In My Head
Eagle In A Cage
A Pirate's Tale
Beyond Redemption

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