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Razorblade Festival 2012

Einmal mehr Underground pur in Datteln

Die Aardvarks sind die gefühlten Headliner

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Aardvarks

Die Bonner Groove-Death-Thrasher Aardvarks sind erst kurz vor dem Festival für Koroded eingesprungen, und welch glückliches Händchen die Organisatoren damit hatten, zeigt sich allein daran, dass sich eine nicht unbeträchtliche Fanmenge einfindet und viele sogar extra wegen Aardvarks überhaupt nach Datteln gekommen sind. Nicht wenige davon hatten sich dieses Jahr schon auf dem Dong Open Air 2012 mit dem rheinischen Groove infiziert. Den metallischen Hut muss man auch vor Fronter Guido ziehen, der sich trotz einer fiebrigen Erkältung nicht an der Show hindern ließ und sich den wärmenden Raz-Strahlern aussetzt.

Schon beim ersten Takt merkt man auch, dass hier der eigentliche Headliner des Abends aufspielt, denn es ist glatt von Anfang an so voll wie noch bei keiner anderen Band; gut auch, dass sie sich mit Bier auf der Bühne vergnügen können und nicht ständig nach der Kölsch-Plörre rufen. Aber nicht nur die Aardvarks sind vom ersten Riff an hellwach, sondern auch die Festivalgäste, und spätestens ab „Dä dabovven“ brechen dann alle Fandämme, die Pommesgabeln blitzen nur so im Rampenlicht, laut Hey-rufend oder gar headbangend steht die Meute vor der Bühne wie aus einem Guss hinter den Bonnern.

Das mit deutlicher Tempoverschärfung und mit zahlreichen Powerfäusten begleitete, Flipper und Lassie gewidmete „Grey“, das Starship Troopers huldigende „Klandathu“ – was auch immer die Aardvarks in die Menge riffen, wird begeistert aufgenommen, und vor allem der Typ im Rollstuhl schraubt so heftig seine Birne, dass seine Begleitung das Gefährt von hinten sichern muss.
Natürlich darf der Hinweis nicht fehlen, dass sie am 31. Oktober in ihrer Heimat ihr 20jähriges Jubiläum feiern, das fehlende Merch wird mit einem „Fuck the commerce“ niedergebügelt und obendrein gibt es dann lieber noch die Coverversion von „Desperate Cry“ – schade nur, dass keine Zugabe drin ist, denn die hätten irgendwie alle gebrauchen können. Alles richtig gemacht, Herr Moerchen.

Setlist:

Ad Bestias
Profondo Rosso
Dä dabovven
Grey
Klendathu
Life
Prey For Us
Terminate
Homeless
Desperate Cry (Sepultura-Cover)

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