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Razorblade Festival 2012

Einmal mehr Underground pur in Datteln

Iron Glove kommen gut an

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Iron Glove

Ist ja schon ein wenig gewagt, sich eine völlig unbekannte Truppe aus Ulm einzuladen; Iron Glove, die hier wohl absolut niemand kennt, außer Orga-Moerchen, der sich ansonsten liebend gerne Crystallion in den Pott einlädt. Am Ende bliebt nur festzustellen: Alles richtig gemacht. Wie das? Der eiserne Handschuh-Import – der hier übrigens keinen Ableger von U.O.D. & Co. bedeutet – überzeugt mit Achtziger-inspirierter Mucke und tappt dabei auch in so manches Klischee-Fettnäpfchen, ohne dass es ihnen krumm genommen wird.

Halt: Eines ist dann doch nicht so angekommen, wie sich die Ulmer das gedacht haben: Die Ballade „Expressions“ gehört aus dem Programm geworfen, denn anstatt dass sich alles sanft im Sound wiegend an den Händen hält oder gar mit Feuerzeugen herumfuchtelt, flieht die Hälfte glatt zum Getränkeausschank und drückt so dem Song die rote Karte auf. Da nützt es dann auch nichts, dass Fronter Daniel die Situation noch mit einem augenzwinkernden „Spielen wir trotzdem“ zu retten versucht.

Dabei hatten Iron Glove als die großen Unbekannten schon früh die Anwesenden mit ihrem Teutonic-Geschrubbe eingesammelt, denn anstatt der sonst üblichen Ignoranz dem Neuen gegenüber ist der Saal von Anfang an richtig gut gefüllt und auch der Applaus nach „Black Widow“ kann sich schon hören lassen. Wäre die „Expressions“-Zäsur nicht gewesen, hätte man durchaus von einem Durchmarsch der Ulmer reden können, so aber müssen sie im zweiten teil nochmals alles geben, ab „Heaven Hellhound“ übernimmt dann Mary der Thrasher Raw Ensemble den Tieftöner und ersetzt ab da den eigentlichen Bassisten Chris, der leider nicht mit die Reise in den Pott antreten konnte.

Immer mehr zeichnet sich ein gelungener Abend, die schwäbische Sprachbarriere ist eigentlich gar keine, das Publikum geht förmlich steil und geizt nicht mit Pommesgabeln, und während sich bei „Into The Fire“ erst ein paar Headbanger zum rotierenden Geschäft aufmachen, endet „Fate Of The Traitor“ in einem fulminanten Powerfäuste- und Applausgewitter – besser kann man sich als Band, deren Debüt-CD „Break The Chains“ erst ja noch ansteht, nicht verkaufen.

Setlist:

Revolution
Black Widow
Critical Line
Expressions
Heaven Hellhound
If You Guide My Hand
Ready To Rock
Into The Fire
Fate Of The Traitor

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