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Razorblade Festival 2012

Einmal mehr Underground pur in Datteln

Rasiermesserscharfes Festival

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Der Veranstaltungszug war eigentlich an Datteln schon wieder längst vorbeigefahren, als 2010 das vorerst letzte Razorblade trotz hochkarätiger (Underground-)Bands ein fettes Minus einfahren musste. Nicht nochmals, die städtische Reißleine wurde gezogen und ein kleines Festival beerdigt, welches nicht nur den lokalen, sondern auch vielen Bands aus ganz Deutschland eine Basis bot oder sogar die brasilianischen Combos Hellish War oder Uganga ins beschauliche nördliche Ruhrgebiet lockte.

Umso erstaunlicher dann die Ankündigung, dass es dieses Jahr dann doch wieder ein Razorblade geben soll – Fördertopf sei Dank, denn so kommen dann weit über hundert Fans in den Genuss dieser wie immer familiären Festivalatmosphäre. Familiär einfach deswegen, weil sich hier immer wieder dieselben Leute treffen, die ebenfalls auch auf dem kultigen Metal City Festival zu finden sind sowie diverse andere Undergroundkonzerte besuchen.

Das Metal City Festival wird hier auch nicht umsonst kurz erwähnt, arbeiten doch die beiden Organisatoren sehr eng zusammen und unterstützen sich gegenseitig, wo es nur geht – wünschenswert, wenn es im Pott immer so zugehen würde. Eine Besonderheit muss ebenfalls noch erwähnt werden: Einen Abend später spielen Black Blitz noch im Oberhausener Schacht 1, mega kurzfristig hat nur die eingeplante Vorband abgesagt, die natürlich auch die komplette Backline stellen wollte. Damit die Show dann nicht ausfallen muss, springen Orga-Moerchen und Kumpanen ein, stellen nicht nur die Backline, sondern versuchen auch noch eine Band zu organisieren – mal eben so während des normalen Festivalwahnsinns. Hut ab vor soviel Engagement, einen Minuspunkt können sich allerdings die Undergroundbands selbst einfangen, ist doch keine einzige Band bereit, so kurzfristig am Sonntagabend einzuspringen – traurig, traurig.

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