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Raise The Roof Festival 2012

Der Wahnsinn hat Bestand

Resonant Of Mind sind die Jüngsten, die heute die Bühne betreten

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Zum zweitenmal in Folge findet das Raise The Roof Festival in der Stockschützenhalle in Pischelsdorf statt. Im vergangenen Jahr hat sich die Halle verändert. Nun, eigentlich hat sich nicht direkt die Halle verändert, sondern der Vorplatz, denn dieser war im letzten Jahr noch Freigelände. Inzwischen wurde die Fläche komplett überdacht, was einem super Regenschutz entspräche, den heute aber niemand brauchen wird. Ansonsten hat sich im Vergleich zum Vorjahr nicht viel verändert. In der Halle wurde die Bühne installiert, die genauso groß ausfällt wie 2011. Im hinteren Bereich der Stockschützenhalle haben der Ausschank und die Bar Platz gefunden. Die Besucherzahlen vom Vorjahr werden mit 700 angegeben und laut Veranstalter werden auch dieses Jahr wieder so viele Gäste ihren Weg nach Pischelsdorf finden. Zu Beginn der Veranstaltung sieht das aber noch anders aus.

Resonant Of Mind

Den Anfang machen Resonant Of Mind. Die Band steht pünktlich um 15 Uhr auf den Brettern und hat ganz offensichtlich viele Freunde mit nach Pischelsdorf gebracht. Der Platz vor der Bühne ist lose gefüllt und auch die erste Reihe am Absperrzaun ist fast durchgehend besetzt.

Mit ihrer sehr metalcorelastigen Musik kann die Gruppe vor allem die jüngeren Zuhörer begeistern. Ein ganz neues Stück hat die Band auch mitgebracht. So neu, dass es noch gar keinen Titel für die Nummer gibt. Das ist aber erst einmal egal, denn die Nummer rockt wie Hölle. Drummer Phillip trommelt sich die Seele aus dem Leib und auch die beiden Sänger und Axtschwinger Aaron und Lukas hüpfen wie von der wilden Sau verfolgt über die Bühne in der Stockschützenhalle. Wenn man die Band am Alter der Mitglieder und an der kurzen Zeit, seit der es sie erst gibt, misst, dann muss man den drei Jungs wirklich Talent bescheinigen.

Ihre Fans haben die drei jedenfalls im Griff - vor der Bühne geht es ganz schön ab. In wilden Sätzen toben die Zuhörer durch die Halle und lassen sich von nichts und niemandem aufhalten. In sehr ausgelassener Stimmung wird schon am frühen Nachmittag feuchtfröhlich gefeiert. Das Trio auf der Bühne erfreut sich natürlich an so viel Resonanz und legt noch einen Zahn zu. Auch wenn die Show bei weitem nicht ausgereift ist und die Songs mit Sicherheit noch mehr Struktur und Tiefe vertragen könnten, ist es eine Freude der Band zuzusehen und die Beigeisterung für die Musik zu spüren, mit der das Trio ans Werk geht.

Setlist:

  • 1. Bring Me To Hades
  • 2. Without Conviction
  • 3. Braveheart
  • 4. Room 101
  • 5. neuer, noch unbetitelter Song
  • 6. Day Of Reckoning
  • 7. The Fate I Fear
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