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Rage, Tri State Corner, Lion Twin im Konzert (Bochum, September 2014)

Heimspiel-Jubiläums-Überraschungs-Show

Rage

Umbaupausen können sich ziehen, und wenn man als regelmäßiger Zechengänger auch noch im Kopf hat, dass hier immer sehr pünktlich Feierabend sein muss, dann kann man wegen der anstehenden Spielzeit schon Angst und Bange werden, denn viel Zeit bleibt halt nicht übrig – und das ausgerechnet zur Tour zum 30. Geburtstag.

So hängt dann so mancher gedankenverloren daran fest, was denn heute noch kommen möge, da stiefeln Peavy, Victor sowie André, verstärkt durch Tri State Corner-Röhre Vassilos, auf die Bühne und legen ein vier Track starkes Akustikset hin, während im Hintergrund die Bühne für den eigentlichen Hauptteil hergerichtet wird. Und schon jetzt ist klar, dass heute irgendwie besonders ist, besonders wird, zumal ja noch eine richtig fette Überraschung ansteht, was aber die Leute zu diesem Zeitpunkt noch nicht wissen (können). Peavy verabschiedet sich noch mit einem „Und gleich wird es laut“, ein Fan ruft noch hinterher, wo er sein Shirt kaufen kann, da läuft auch schon der Countdown für einen mit Überraschungen gespickten Abend.

Mit Blick auf die Uhr scheinen die Drei dann auch wieder Zeit aufholen zu wollen, denn die ersten drei Songs werden höllisch schnell durchgepeitscht, keine Chance, tief Luft zu holen – der Start einer Show, die schlussendlich mit reichlich Spielwitz aufwartet, Gibt es noch mit „Great Old Ones“ einen an H.P. Lovecraft angelehnten und von Peavy favorisierten Song, so dürfen sich die Fans dann gerne bei „Enough Is Enough“ und „Invisible Horizons“ die Augen reiben, denn Ex-Drummer Efthi schwingt sich noch hinter die aufgebauten Tri State Corner-Kesseln und auch Manni Schmidt steht da mit umgebundener Klampfe auf der Bühne. Was vor kurzem noch beim Rock im Stennert als Tres Hombres – keine ZZ Top-Coverband – zahlreichen Fans die Freudentränen in die Augen trieb, wird heute ein ebenso emotionales Momenthighlight der Spitzenklasse. „Mannnniiii“,  so einige Fans, die natürlich so ihre Begeisterung ausdrücken.

Ab jetzt kann eh kommen, was will, Rage haben auch dem letzten Zweifel an die Kronjuwelen gedacht, selbst hinten auf der Zechentreppe sitzen sie headbangend, da kann man nicht meckern. So richtig hoch peitschen sich dann alle noch zum Ende des regulären Sets, als „Don’t Fear The Winter“ den Klassikerreigen einmal mehr anfüttert, viel spannender aber wird es bei „Higher Than The Sky“, denn die Fans müssen natürlich mitsingen, und während sie den Refrain beibehalten sollen, versuchen Peavy und Victor, die Fans aus dem Rhythmus zu bringen – was ihnen nicht gelingt.

Dass trotz fortgeschrittener Stunde noch nicht Schluss sein kann, das ist klar, denn auch wenn sich der Zeiger schon längst hinter der Elf einklinkt und einer der Bühnentechniker mit seinem „15 Minuten“-Zettel nichts ausrichten kann, legen die Drei auf der Bühne noch gleich zwei Songs nach – inklusive Ausflüge gen „Breaking The Law“ hin zu „Nothing Else Matters“, ein Potpourri von Pantera, Judas Priest, Iron Maiden und Twisted Sister. Tschüss, aber nicht lange, denn dieses Jahr Ende Dezember lassen sie sich noch in Lünen im Lükaz blicken, und wir von The-Pit.de dürfen das präsentieren.

Setlist:

Akustik-Part:
Into The Light
Feel My Pain
Turn The Page
Empty Hollow

“Gleich wird es laut”-Part
Intro
Carved Into Stone
Sent By The Devil
War Of Worlds
Great Old Ones
Enough Is Enough
Invisible Horizons
Down
Gitarrensolo
Unity
Forever Dead
Straight To Hell
The Missing Link
Don’t Fear The Winter
Higher Than The Sky

Set This World
Soundchaser

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