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Radio Havanna, Three Chord Society im Konzert (Dresden, November 2015)

Kurzweiliger Abend mit zwei Bands in Hochform

Ein kurzweiliges Programm boten Three Chord Society

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Bereits im Februar veröffentlichten Radio Havanna ihren neuen Pressling „Unsere Stadt brennt“, anschließend ging es auf den ersten Teil der Tour. Nun steht die zweite Etappe an und nachdem schon fünf Städte abgegrast wurden, machen die Wahlberliner in Dresden einen Zwischenhalt. Mitten im Dresdener Szeneviertel liegt der Club Groovestation, so kann man immerhin auch mitten in der Woche hoffen, dass sich einiges an Kundschaft einfinden wird.

Schon auf dem ersten Teil der Tour konnten Radio Havanna nicht nur mit ihren neuen Werken, sondern auch mit ihrem Support Alex Mofa Gang punkten. Diesmal ist die Bad Segeberger Band

Three Chord Society

mit unterwegs. Als sich kurz vor 20 Uhr die Bühne mit Nebel füllt, hat man gar die Hoffnung, dass hier mit einem pünktlichen Beginn zu rechnen ist, was immerhin etwas mehr nächtlichen Schlaf versprechen würde. Allerdings zieht es sich bis zum Startschuss doch noch etwas hin, aber umso heftiger fällt dieser dann aus. Mit „Anchors Aweigh!“ vom gleichnamigen neuen Album starten Three Chord Society in den Abend und es bleibt einfach nur festzustellen, dass der Song mörderisch reinhaut.

3CS bieten einen melodischen Punkrock an, der sowohl mitreißt, wie zu großen Teilen auch tanzbar ist. Und nicht nur Frontmann Ben sieht man immer wieder bei seinen schwingenden Leibesübungen, auch das recht zahlreich erschienene Publikum kann sich kaum der Musik entziehen und geht von Anfang an mit. Mit einem kurzem Gruß und einer kleinen Bandvorstellung geht es hin zum nächsten Titel, der wieder mit einer guten Gitarrenarbeit glänzt und dementsprechend mit Applaus bedacht wird. Three Chord Society überraschen tatsächlich mit jedem Titel, zumal diese rundum spannungsgeladen aufgebaut sind und eigentlich stellt man sich ununterbrochen die Frage, warum man diese Formation nicht schon eher auf dem Plan hatte. Aber immerhin kann man dieses unsägliche Versäumnis nun aufholen.

Ben stellt derweil fest, dass die nachfolgenden Radio Havanna im Club ja als Funk-Band ausgeschrieben sind, was für Erheiterung im Saal sorgt und weißt gleich noch auf das bandeigene neue Album hin, von welchem auch der nachfolgende Titel „The Whitest Lie“ stammt. Beim vorletzten Titel „The Swan Song“ diskutiert man noch kurz, ob die Disco-Einflüsse hier genauso hoch sind, wie bei Radio Havanna der Funk eine Rolle spielt. Tatsächlich dürften sie ähnlich hoch, also in etwa wie eine Teppichkante sein, aber trotzdem setzt der Song die Anwesenden ordentlich in Bewegung.

Mit „Ad Nauseam“ schließen die Bad Segeberger ihr Set ab, ein kräftiger Applaus folgt und nun ist für alle erstmal ausreichend Zeit, um sich mit ihren CDs einzudecken.

Setlist:

Anchors Aweigh!
Blocks & Blinders
Good Riddance
The Pledge
Gone Astray
I Am An Ocean
Lukewarm
The Whitest Lie
Loners Fall Behind
The Swan Song
Ad Nauseam

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„Weil wir einfach wissen, dass wir als Band nur funktionieren, wenn wir uns nicht verbiegen“