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Radau gegen HIV 21

Unearth, EpitomE, Harasai und Maria Hill sorgen für ein gelungenes Spektakel

Hut ab bei so viel Engagement, denn seit 2007 sind die Aktivisten bei „Radau gegen HIV“ nun hier in Westfalen unterwegs und haben an diesem Freitagabend ein weiteres Konzert organisiert, wobei sie die härtere Musiklandschaft abgrasen. Neben den internationalen Stars Unearth haben sie auch hoffnungsvolle Talente aus der Region eingeladen. Den Support für heute Abend übernehmen EpitomE aus Paderborn und Harasai aus Essen, die Opener-Rolle fällt den Dortmundern

Maria Hill

zu. Die Modern Hardcore/ Metalcore-Truppe aus dem Pott steht noch ganz am Anfang ihrer Karriere und liefert heute Abend ihren erst zweiten Auftritt überhaupt ab, weswegen man den Erwartungsrahmen dann nicht ganz so hoch hängen sollte. Trotzdem gibt es gleich zu bemängeln, dass gerade Frontmann Marc ganz gerne dem Publikum seinen Rücken zudreht – sind es noch beim Intro alle Maria Hills, so wiederholt er das anschließend bei annähernd jedem Song, klettert dabei gerne auf die Bassdrum und zeigt seine Kehrseite – unhöflich so etwas und sicherlich auch kontraproduktiv wenn es darum geht, das Publikum zum Mitmachen zu animieren.

Kaum wollen sie loslegen, passiert genau das, was für eine noch junge und unerfahrene Combo der halbe Livetod sein kann: Technische Probleme, denn eine Gitarre tut es überhaupt nicht und es dauert geraume Zeit, bis der Sound wieder vorhanden ist. In der Zwischenzeit möchte Marc seinen Bassisten Timo dazu überreden, Witze zu erzählen, dieser aber bleibt cool genug und lässt solchen Unfug bleiben. Nun ja, irgendwann ist diese wenig unterhaltsame Pause dann doch vorbei, die bandeigenen Fans nutzen die Gelegenheit, einfach einen Schritt näher an die Bühne zu treten, ohne ihr zu nahe zu kommen.

„Schön, dass ihr gekommen seid“, nuschelt Marc vor „Withered“ und bekommt im Gegensatz zu seinem Gesang nur schwer die Zähne auseinander – ein wenig mehr Eier wären hier wünschenswert, denn das gebotene Liedgut macht doch Lust auf mehr, da kann man sich schon auf die Debüt-CD freuen, die noch dieses Jahr folgen soll. Die Fans aber starten derweil einen kleinen Moshpit und wollen zum Schluss auch noch mehr hören. Das hätte man bei dem holprigen Start dann doch nicht erwartet.

Setlist:

Intro
Malamute
Milhouse Lower Those Eyebrows (möglicherweise geilster Songtitel ever; Anm.d.Red.)
MT Hearts
Withered
Why Would You Ever Want To Sleep (North)
Faded Letters (Outro)

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