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Queens Of Metal 2012

Eine perfekte Location lockt leider zu wenige Besucher

Anders, aber trotzdem hochmotiviert geht es mit The New Black weiter

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The New Black

Die nun kommende Band schlägt musikalisch eine andere Richtung ein als alle heute vorangegangenen. The New Black liefern Sludge Metal und Rock im Rockabilly Style. Mindestens ein Mitglied auf der Bühne sollte den meisten Metalfans ein Begriff sein. An der Gitarre hat sich nämlich kein anderer als Christof Leim positioniert. Der Mann dürfte durch seine langjährige Mitarbeit beim Metal Hammer und sein Mitwirken bei Sinner bekannt sein.

Die Gruppe zockt mit „Why I Burn“ und „Everlasting“ gleich zwei griffige Nummern, die die nun zahlreicher erschienenen Fans auch sofort in Bewegung versetzen. Pogo gibt es zwar keinen, aber getanzt wird fast ab der ersten Sekunde. Dementsprechend frenetisch fällt auch der Applaus nach den ersten paar Songs aus. Etwas skurril mutet die Tatsache an, dass schon ab der ersten Unterbrechung die Fans nach dem Applaus eine Zugabe fordern. Sänger Markus geht darauf allerdings nicht ein und die Band zockt in professioneller Manier weiter.

Eine Ansage, in der Markus auf Ektomorf Bezug nimmt und die Zuhörer zum Mitspringen auffordert, geht etwas daneben. Ob die Fans keine Lust zum Hüpfen haben oder die Verbindung einfach nicht verstehen, ist nicht bekannt. Umso besser klappt der Fanchor, der zunächst kurz geprobt wird und nach ein paar kleinen Nachbesserungen von Seiten des Sängers auch wirklich laut ist. Mit Freude wird auch von der Tribüne aus mitgeschrien.

Musikalisch darf man der Combo wirklich nichts ankreiden. Griffige Riffs addieren sich zu treibenden Beats und stellenweise erinnert die Musik der Truppe an eine Mischung aus The Bosshoss und Volbeat. Interessant ist die Band auch optisch. Zwar werden die Songs nicht so aggressiv durchgebangt wie bei den Death-Metal-Combos, aber es geht trotzdem gut ab im Zentrum des Geschehens. Einzig und alleine die Frage, wie denn die Stimmung im Saloon sei, nervt irgendwann schon. Einen Saloon gibt es hier nun mal einfach nicht.

Setlist:

  • 1. Why I Burn
  • 2. Everlasting
  • 3. Downgrade
  • 4. Welcome To Point Black
  • 5. Coming Home
  • 6. Not Me
  • 7. Into Modesty
  • 8. Last Chance
  • 9. Batteries & Rust
  • 10. The King I Was
  • 11. Drive
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