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Queens Of Metal 2012

Eine perfekte Location lockt leider zu wenige Besucher

Dew Scented

Seit Anfang der neunziger Jahre rumoren Dew Scented schon durch die Metalszene. Das aktuellste Album der Band ist praktisch schon auf dem Markt: „Icarus“ erscheint nur einige Tage nach dem Festival, ist aber beim Bandmerch schon zu haben.

Die Band kommt auf die Bühne und drischt den Zuhörern erst einmal eine Salve Thrash um die Ohren. Fronter Leif Jensen brüllt sich die Lunge aus dem Leib und geht ab, als gäbe es kein Morgen. Die Gruppe wird von Beginn an ihrem Ruf, eine geniale Liveband zu sein, gerecht. Mit „Turn To Ash“ legen die Death-Thrasher eine Nummer vom 2005 erschienenen Album „Issue VI“ nach. Dafür ernten die Braunschweiger auch schon richtig viel Applaus.

Nun erzählt Leif, dass er vom Veranstalter den Auftrag erhalten hat, die Zuhörer zum Biertrinken zu animieren. Das will der Schreihals mit „Soul Poison“ vom Album „Impact“ erreichen. Ob es funktioniert hat, kann nicht geprüft werden. Eines hat aber sicherlich funktioniert - es versammeln sich immer mehr Personen vor der Bühne und es geht auf dem Vorplatz immer besser ab.

45 Minuten lang geben Dew Scented wirklich alles. Auch vom noch gar nicht veröffentlichten Album „Icarus“ möchte die Band ein paar Lieder spielen. Der erste davon ist „Storm Within“. Das Lied ist nicht ganz so schnell, überzeugt aber durch brachiale Riffs, die sich ins Hirn einbrennen. Im Anschluss gibt es „The Fall Of Man“, ebenfalls vom neuen Album. Das Stück ist wieder um einiges schneller und beinhaltet ein fettes Gitarrenriff.

Im Jahr 2003 kommt man mit „Cities Of The Dead“ an. Die Nummer kracht wie ein Hammer ins Naturtheater Steinbach. Auch auf den Rängen kann man nun viele Zuhörer Headbangen sehen. Eine richtig geile Stimmung macht sich breit. Nun schwört Leif die Zuhörer auf einen schnellen Song ein. Mitten in der Ansage unterbricht er aber und beschwört einen Besucher, doch bei den Treppen vorsichtig zu sein und entweder Treppen zu steigen oder sich zu unterhalten – nicht beides gleichzeitig. Die gewitzelte Ansage erntet einige Grinser und der gemeinte Besucher grüßt zur Bühne. „Never To Return“ wird als nächstes gezockt. Nach der kurzen Unterbrechung startet der Moshpit praktisch im Affekt wieder. 

Zum Abschluss gibt es noch „Thrown To The Lions“, wieder von „Icarus“. Der Brecher zeigt wieder die ganze Macht der Band auf und beweist eindrucksvoll, dass Dew Scented im Jahr 2012 präsenter sind denn je.

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