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Queens Of Metal 2012

Eine perfekte Location lockt leider zu wenige Besucher

Soul Demise fühlen sich sichtlich wohl auf der Bühne

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Soul Demise

Nun steht eine Band auf dem Spielplan, die wahrscheinlich schon bald zwanzig Jahre auf dem Buckel haben wird. Soul Demise beackern als unermüdlicher Harcdcore-Liveact seit langer Zeit sämtliche Bühnen in vielen Ländern. Nun ist die Combo zum Queens Of Metal 2012 gekommen, um den Zuhörern den knackigen, bandtypischen Death Metal ins Gesicht zu zimmern.

Inzwischen steht wirklich die Sonne am Himmel und es wird warm. Passend dazu gibt es als Opener „Still Alive“. Die Nummer ist Fronter Roman wie auf den Leib geschnitten. Er gibt ab der ersten Sekunde Vollgas und agiert wie von Sinnen. Der sonst so freundliche und angenehme Screamer scheint auf der Bühne völlig auszurasten. Doch nicht nur er, auch Gitarrist Alex gibt alles. Mit „Vielen Dank Queens!“ eröffnet der Fronter den Dialog mit den Fans und er freut sich auch gleich, dass es nun nicht mehr regnet. „Habt Spaß mit uns“ leitet schon „Obtuse“ ein. Die Zeit ist recht knapp und die Musiker möchten ihr sehr genau bemessenes Set durchbringen.

„The Tempest“ ist die nächste Keule der Truppe um Bandkopf Andreas. Mit wirklich präzisen Anschlägen werden die Riffs in Richtung Publikum gefeuert. Dort kommt die Musik der Oberpfälzer übrigens sehr gut an. Von Überfüllung kann man zwar nicht gerade sprechen, aber die Anwesenden feiern den Auftritt von Soul Demise. Dementsprechend fällt auch der Applaus aus.

Weiter geht es mit „Evidence Of Spoken Word“. Die Nummer wird richtig gut angenommen. Großteils kreisen im Publikum die Matten und vor allem Roman scheint sich durch die Fans noch mehr angespornt zu fühlen. Er übertrifft sich auf der Bühne konstant selber. Die Gesten sowie die Mimiken werden immer grotesker.

Nach dem Lied gibt es ein kurzes Zuprosten mit den Fans und Roman erklärt, dass der nächste Titel sich um seinen Tinnitus dreht. Wie ein monotones Pfeifen klingt „Cerebral Tumor“ zwar nicht, aber Kraft bringt die Nummer mehr als nur genug mit. „Six Billion“ ist eine brachiale Livegranate, die einfach nur wie eine Walze alles überrollt, was ihr im Weg steht.

Die Band liefert einen richtig brutalen Gig ab, der leider einen Song zu früh beendet werden muss als geplant, weil die Zeit nicht mehr reicht. „World Without Conscience“ ist aber als Abschlusssong auch gut geeignet.

Setlist:

  • 1. Still Alive
  • 2. Obtuse
  • 3. The Tempest
  • 4. Evidence Of Spoken Word
  • 5. Cerebral Tumor
  • 6. Deathless
  • 7. Six Billion
  • 8. World Without Conscience
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