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Queens Of Metal 2012

Eine perfekte Location lockt leider zu wenige Besucher

Varg ziehen trotz später Stunde ihre Zuschauer in die Mulde

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Varg

Nun ist es Zeit für die letzte Band des Abends. Varg spielen diesen Slot und mit ihrem Pagan Metal können sie auch sehr viele Zuschauer trotz der späten Stunde noch vor die Bühne ziehen. Varg haben ebenso wie die vorangegangenen Bands einen grandiosen Sound und die Lichtshow zuzüglich der Warpaint der Wölfe zaubert eine fantastische Atmosphäre. Allerdings hat sich der Beginn des Konzertes zuerst etwas verzögert. Technische Probleme, die höchstwahrscheinlich mit den Gitarren zu tun hatten, haben den Konzertbeginn um gute zehn Minuten nach hinten verschoben. Dann geht es aber endlich los. Das Intro läuft an und die Show beginnt. In gewohnt epischer Manier zocken die Wölfe ihre Songs in richtig guter Qualität. Die Stimmung ist sehr gut. Die Fans und auch die „nur“ Neugierigen feiern die Band und singen, wo immer sie können, mit.

Schon nach dem ersten Song kommt es aber zu einem eklatanten und sehr unschönen Zwischenfall. Sänger Freki wendet sich an die Security weil jemand im Publikum mehrmals den Hitlergruß gemacht haben soll (The-Pit.de kann das weder bestätigen noch widerlegen, Anm. d. Verf.). Freki gibt auch gleich vor, was passieren soll. Die Wachmänner sollen ihm das Festivalbändchen abschneiden und ihn rausschmeißen. Wenn er während des Weges nach außen ein paar Mal hinfällt, dann wäre das auch nicht so schlimm. Danach droht er dem mutmaßlichen Nazi noch Prügel an, falls er ihn noch mal sehen sollte und verabschiedet ihn mit „Verpiss dich hier, du Wichser“.

Damit ist die Sache vorerst erledigt. Einige Zuhörer verstimmt die Aktion trotzdem, vor allem weil niemand von weiter weg die ausgestreckte und erhobene rechte Hand des Täters gesehen hat. Weiter geht es mit „Schwertzeit“. Der Titel vom Album „Wolfskult“ rockt recht gut und nach einigen Sekunden ist die Menge wieder beruhigt und folgt wieder dem musikalischen Geschehen.  

„Seid ihr bereit, die Toten mit uns aufzuwecken?“ So wird der Song „Nagelfar“ eingeleitet, der auch sehr gut ankommt. Nun stochert Freki aber wieder im Vorfall von vorhin herum als ihm ein Security (warum auch immer) das augenscheinliche Festivalbändchen des vorhin entfernten „Nazis“ überreicht. Er zeigt das aufgeschnittene Band der Menge und kommentiert es mit „Unser Freund von vorhin lässt schön grüßen“.

Varg sind nur zu viert auf der Bühne. Der Frontmann erzählt zwar dazu, dass der Verbleib des Bassers mit dem Studioaufenthalt zu tun hat, aber wirklich nachvollziehbar ist dies nicht. Für das nächste Lied schnallt sich der Frontmann den Bass um und verursacht dadurch wiederum eine Verzögerung. Nach bereits zwei Minuten werden die Zuhörer unruhig und beginnen einfach selbst zu singen.

Weiter geht es mit "Donareiche". Es dauert ein bisschen bis die Party wieder im Gange ist aber sie kommt wieder ins Rollen.  Ein paar Songs gibt es noch bevor der erste Festivaltag seinen Abschluss findet. Damit ist aber noch nicht Schluss. Das Barzelt ist gut gefüllt und nach Varg füllt es sich noch um einiges mehr.

Setlist:

  • 1. Wir sind die Wölfe
  • 2. Schwertzeit
  • 3. Nagelfar
  • 4. Donareiche
  • 5. Wolfszeit
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