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Queens Of Metal 2012

Eine perfekte Location lockt leider zu wenige Besucher

Powerwolf

Nun ist es soweit. Die „Night Of The Wolfpack“ startet und die erste Band des Doppelpacks sind Powerwolf. Die Raubtiere haben als erste und einzige Band auf dem Queens Of Metal Open Air 2012 eine Pyrotechnikanlage mitgebracht. Von dieser wird ausgiebig Gebrauch gemacht. Immer wieder schießen bis zu acht Flammensäulen gleichzeitig gen Himmel. Für die Bühne und die darauf befindlichen Musiker dürfte das so ziemlich die Belastungsgrenze sein. Erfreulicherweise (zumindest für die Personen, die in direkter Nähe zu den Flammen stehen) ist es relativ kalt in dieser Nacht.

Den Einstand machen die Wölfe mit „Sanctified With Dynamite“. Sofort herrscht eine sehr gute Stimmung und schon nach dem zweiten Lied, „Prayer In The Dark“, kommen die ersten „Powerwolf“-Chöre auf. Diese steigern sich während des Sets noch ganz erheblich.

Bei „We Drink Your Blood“ wird auch der Refrain schon mit voller Inbrunst mitgesungen. Die Party vor der Bühne hat sich seit J.B.O. keineswegs beruhigt. Im Gegenteil: Noch immer steigt die Stimmung und die eingängigen Songs von Powerwolf machen es den Zuhörern nicht schwer, mitzufeiern und mitzusingen. In den Liedpausen kommen immer wieder die „Powerwolf“-Chöre auf, die ganz schön laut sein können. Dem Song „Werewolves Of Armenia“ geht eine längere Gesangsstunde voraus, in der Sänger Attila versucht das Publikum gesanglich einzurichten. Ironischerweise fällt während dieser Aktion das Mikro des Sängers aus und er muss auf das Ersatzmikro zurückgreifen.

Nach dem Song gibt es ein ausführliches Schlagzeugsolo, das zwar gut ankommt, aber irgendwie nicht wirklich an die entsprechende Position passt.  Was nun ein wenig nervig ist, ist der ewige Lautstärkevergleich zwischen Männern und Frauen, den die Zuhörer aber brav über sich ergehen lassen. Im Anschluss gibt es dafür „Resurrection By Erection“ Als Nachschlag gibt es noch „Saturday Satan“ und „Lupus Dei“ und als Zugabe kommt dann sogar noch „Kiss Of The Cobra King“ und „In Blood We Trust“. Powerwolf haben gezeigt, dass sie auch spätnachts noch für eine gewaltige Stimmung sorgen können.

Setlist:

  • 1. Sanctified With Dynamite
  • 2. Prayer In The Dark
  • 3. Catholic In The Morning, Satanist At Night
  • 4. We Drink Your Blood
  • 5. Dead Boys Don’t Cry
  • 6. Werewolves Of Armenia
  • 7. Raise Your Fist, Evangelist
  • 8. Resurrection By Erection
  • 9. Saturday Satan
  • 10. Lupus Dei
  • 11. Kiss Of The Cobra King
  • 12. In Blood We Trust
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