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Queens Of Metal 2012

Eine perfekte Location lockt leider zu wenige Besucher

J.B.O.

Nun ist es Zeit für den Headliner des ersten Festivaltages. Die Franken J.B.O. haben einen Heimvorteil. Dieser alleine kann aber sicherlich nicht erklären, dass nun heute zum ersten Mal wirklich die Bude voll ist. Sehr viele Festivalbesucher haben sich vor der Bühne eingefunden, um die Rosa Armee Fraktion live zu erleben. Stilecht in rosafarbenes Licht ist die Bühne getaucht, als die Gruppe dieselbe erklimmt.

Überraschenderweise starten Vito und Co. mit einer schon wirklich alten Nummer. „Walk With An Erection“ stammt vom 1996 erschienenen Album „Explizite Lyrics“. Trotzdem, oder gerade deswegen geht die Party praktisch sofort los. Die Zuschauer feiern und tanzen, trinken und machen sich eine schöne Zeit. Das gilt auch für den zweiten Song, der zum Medley ausgebaut wurde. „Fahrende Musikanten“ wird lautstark mitgebrüllt.

„Danke Steinbach!“, brüllt Vito ins Mikro und muss seine Aussage wiederholen bis alle kapieren, dass der Sänger als Antwort ein „Bitte Vito“ haben möchte. Hannes erzählt noch, dass J.B.O. schon einmal in Steinbach gespielt haben und fragt auch gleich, wer denn damals schon alles da war. Einige Hände gehen tatsächlich hoch, obwohl der erwähnte Gig schon recht lange zurück liegt.

Weiter geht es mit „Geh mer halt zu Slayer“ und „Dr. Met“. Mit letzterem Stück spielen die Barden auch die erste Nummer vom aktuellen Album „Killeralbum“. Zu einer sicherlich ungeplanten Soloeinlage kommt es als ein Zuschauer einen rosa Vibrator auf die Bühne gibt und Vito damit ein Gitarrensolo spielt. Passend dazu gibt es als nächstes Stück „Im Verkehr“.

Zurück zum aktuellen Album geht es wieder mit „Kalaschnikow“. Das Stück wird auf typische J.B.O.-Blödel-Manier dargeboten und erhält dafür eine ganze Menge Applaus. Eine wirklich witzige Einlage kommt mit einer Vorstellung verschiedener Coversongs, die der Band nicht erlaubt wurden. Darunter befinden sich schon ein paar Textzeilen, die zum Grinsen anregen. „Bohren um zu leben“ oder „Sieben mal wirst du dich richtig spein“ und eine Parodie auf Rammsteins „Pussy“ – hier darf gelacht werden.

Nun gibt es noch eine ganze Reihe von Partynummern, die allesamt dafür sorgen, dass im Publikum nie Ruhe aufkommt. J.B.O. sorgen neunzig Minuten für eine Bombenstimmung und für viele Schmunzler. Mit „Verteidiger des Blödsinns“ endet das Konzert. Zumindest der reguläre Teil. Nach einigen Minuten kommt die Band noch einmal auf die Bühne und spielt für die Fans noch „Bolle“ und „Ein Fest“. Dafür ernten die rosa Metaller noch einmal richtig viel Applaus und Anerkennung.

Setlist:

  • 1. Walk With An Erection
  • 2. Gimme Dope Joana / Fahrende Musikanten /Kuschelmetal
  • 3. Geh mer halt zu Slayer
  • 4. Dr. Met
  • 5. Arschloch und Spaß dabei
  • 6. Im Verkehr
  • 7. Kalaschnikow
  • 8. Bimber Bumber Dödel Dei
  • 9. Gänseblümchen
  • 10. Glaubensbekenntnis
  • 11. Schlaf Kindlein, schlaf / Ällabätsch
  • 12. Mei Alde is im Playboy drin
  • 13. Ein guter Tag zum Sterben
  • 14. Verteidiger des Blödsinns
  • 15. Bolle
  • 16. Ein Fest
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