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Prong, 52 Rockwell im Konzert (Münster, Juni 2013)

Erfolgreicher Zwischenstopp in der Sputnikhalle

52 Rockwell eröffnen ordentlich

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Festivalzeit bedeutet heutzutage auch Clubshowzeit, denn immer weniger Bands können es sich leisten, zu viele „Day Offs“ einzuplanen, weswegen kurzerhand auch der eine oder andere Gig eben wie nebenbei absolviert wird. So also kommen die Fans zu dieser Prong-Show in Münster, den Supportposten übernehmen die fast allen unbekannten

52 Rockwell

aus Bielefeld. Wer sich nun mal kurz die Mühe machen will, über die Heavy-Punk-Rocker etwas in Erfahrung zu bringen, scheitert insofern, als dass selbst das weltweite Datennetz nur spärliche Informationen, dazu seit Jahren nicht mehr aktualisiert, bereithält. Es wäre sogar eine Herausforderung für die Überseekabelanzapfer, hier etwas Verwertbares zu finden.

Egal, denn auch so können 52 Rockwell jetzt nicht gerade die überschwänglichsten Reaktionen einfahren, doch Song um Song bekommen sie mehr positives Feedback seitens des Publikums, wo nur eine Handvoll Gäste das Bielefelder Quartett überhaupt kennt. Schon verwunderlich, wie sie an den Slot gekommen sind, vielleicht hat da auch ein wenig die Vitamin-B-Bombe nachgeholfen.

Als die Jungs auf die Bühne kommen, ist die Sputnikhalle noch recht leer, nur einige Gäste sind im Smalltalk vertieft, die meisten aber weilen im Außenbereich, was sich bei den ersten Tönen jedoch schnell ändert, denn schon nach dem ersten Song „Icarus“ kann die Band knapp 100 Gäste begrüßen, die allerdings mit respektvollem Abstand zur Bühne erst einmal sehen, was das Quartett so zu bieten hat. Das Gebotene klingt dann auch gar nicht so schlecht – punkiger Rock, der ganz sicher etwas fürs wippende Tanzbein ist, sich aber mit der Mucke des Headliners Prong ein wenig beißt.

„Eine kleine Anekdote, schön, hier zu spielen, ist meine Heimatstadt“, lässt der Frontmann redselig wissen und kündigt „Riot“ an, womit 52 Rockwell schon etwas mehr Applaus abgreifen können. Erst kurz vor Schluss kommt er dann auf die Idee, die Leute doch aufzufordern, näher an die Bühne heranzutreten: „Auch wenn wir aus Bielefeld sind, wir lieben Münsteraner“, erklärt der manchmal recht ungelenk wirkende Sänger irgendwie passend vor „Not Amused“ – nur bleibt die Ansage recht erfolglos. Über sich steigernden Applaus können sich die Vier aber nicht beschweren – besser als erwartet, aber nicht im Vergleich zur Vorfreude auf den Headliner.

Setlist:

Icarus
Hoaxxx
Friendly Fire
Riot
Marry Me, Mary
Life Lines
Rocksong?!
Not Amused
Waste Of Time (Blink)
New Boy
Two Pennys Back

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