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Primordial, Moonsorrow, Der Weg Einer Freiheit & Death The Leveller im Konzert (Hamburg, April 2018)

Großartiger Abschluss der „Heathen Crusade 2018“

Ein interessantes und tolles Tourpaket ist da geschnürt worden: Unter dem Motto „Heathen Crusade 2018“ haben sich die Pagan-Schwergewichte Primordial und Moonsorrow zusammengetan, um Europas Clubs unsicher zu machen, unterstützt von den Würzburger Black Metallern Der Weg Einer Freiheit und den gerade erst 2016 gegründeten Irland-Doomern Death The Leveller, die dementsprechend bislang erst eine Single und eine EP herausgebraucht haben – ein Full-Length-Album steht noch aus. Der Gig in der Hamburger Markthalle markiert das letzte Konzert dieser Tour überhaupt, von daher kitzeln alle Beteiligten noch einmal alle Reserven aus sich heraus, zumal es sich um einen Samstagabend handelt, einer gigantischen Party also nichts im Wege steht.

Death The Leveller

Die Iren haben sich nach einem Gedicht des englischen Dramatikers James Shirley (1595-1666) benannt und scheinen auch sonst ziemlich auf Poesie zu stehen – zumindest suggerieren dies die langen und klangvollen Titel der Songs auf ihrer EP „I“, die im letzten Jahr erschien: „A Call To Men Of Noble Blood“ oder „The Day Before The Night Of Broken Glass“ zum Beispiel hören sich schon recht bedeutungsschwanger an. Überzeugen kann allerdings auch die Musik; man spielt klassischen Doom ohne großen Schnickschnack wie Keyboardeinsprengsel oder ähnlichem, auch der sehr leidende Gesang von Frontmann Denis Dowling steht in der Art und Weise des Vortrags ganz in der Tradition von Doom-Größen à la Trouble oder My Dying Bride, wenn sicherlich auch etwas weniger theatralisch.  

Der Abend ist gut durchorganisiert; bei immerhin vier Bands sind die Anstoßzeiten strikt vorgegeben und so starten die vier Jungs aus der irischen Hauptstadt dann auch pünktlich wie vorgesehen um 19 Uhr. Da im kleineren Marx zeitgleich ebenfalls eine Veranstaltung stattfindet, ist es jetzt schon relativ voll, auch der Saal drinnen ist bereits ungefähr zur Hälfte gefüllt – für eine Band, die noch keiner wirklich kennt, auf jeden Fall nicht schlecht und den Anwesenden gefällt das, was der Vierer in Form von drei überlangen Songs darbietet. Der Gesang scheint manchmal nicht hundertprozentig sauber zu sein, doch angesichts dieser Art von Musik, der Intensität und der starken Bühnenpräsenz des Fronters fällt das nicht negativ ins Gewicht.
 
Auch der Sound ist gut, könnte bei den Vocals, sobald Denis in tiefere Regionen vorstößt, jedoch etwas lauter sein, ansonsten dröhnen Gitarre und Bass im genau richtigen Maß, wie es für diese atmosphärische Mucke angebracht ist. Nach und nach werden es mehr Zuschauer, die die Band abchecken wollen, was das Quartett selbstverständlich mit Freude zur Kenntnis nimmt und sich artig bedankt. Nur eine halbe Stunde dauert das Vergnügen, doch waren dies 30 durchaus fesselnde Minuten. Bestimmt werden sich viele Anwesende später noch näher mit der Combo befassen.  

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