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Primal Fear, Bonfire und Snakebite im Konzert (Bochum, Oktober 2016)

Metal Rulebreaker, The Black Metal Souls in the Jaws Of Death Forever

Der Sonntagabend scheint sich aktuell für den The-Pit.de-Abgesandten fest zu einem Aufenthalt in den Bochumer Matrix-Hallen zu mausern, nur dieses Mal nicht wie sonst im Rockpalast, sondern bei dem Primal Fear-Abstecher unten in den Tube – und ja, auch heute müssen die Anwesenden erkennen, dass die schlechten Soundgewohnheiten der Matrix wohl ad acta gelegt worden sind. Neben Bonfire darf der lokale Act

Snakebite

als Einheizer ran. Schön, dass einmal mehr eine der heimischen lokalen und dazu talentierten Bands die Gelegenheit bekommt, sich ein wenig eigenes Profil als Support für eine etablierte Truppe anzueignen.

Für uns als Schreiberlinge ist es auch schön zu sehen, wie eine Band wie Snakebite sich weiterentwickelt, von den ersten eher wackeligen Livegehversuchen bis hin zu einer deutlich gereifteren Show an diesem Abend, wo sie wahrhaft fette Posingklötze mit Haaren zwischen den Beinen baumeln haben. Da darf man dann auch mehr als einmal zum Ausdruck bringen, wie geil es doch ist, den heutigen Abend eröffnen zu dürfen, was aber auch erst dadurch ermöglicht wird, dass Martin Gerloff zum wiederholten Male an der Klampfe einspringt.

Zum Zuge kommt natürlich das Debüt-Album „Princess Of Pain“, umrahmt von insgesamt drei Tracks der Bandfrühphase „Snakebite“, der Demo von 2013. Die anfängliche Zurückhaltung im Publikum schmilzt schnell, immer mehr als nur Höflichkeitsapplaus stellt sich ein und die wenigen bisherigen Fans gehen in den neu überzeugten Gästen fast schon unter.

„Hallo Bochum, wir haben sowas von Bock“, lässt Frontmann Nikki schon ganz früh vor „Cry For Rock“ wissen, ab „Break The Spell“ sind dann sogar die ersten Powerfäuste aktiv, was Nikki mit einem „na geht doch“ dankbar aufgreift und im Anschluss die Mitmachanimation erleichtert. Martin bekommt auf der Bühne auch noch sein Extralob, schnell noch ein bisschen am Bier naschen, mit „Run Fast“ gleich sogar ein komplett neues Stück vorstellen, da passt dann auch der ordentliche Applaus zum Finale, der sicherlich noch ein bisschen mehr den Adrenalinschub hochpeitscht – und so stehen die Jungs dann auch aufgekratzt am Merchstand und haben dort mehr zu tun als bei einem Opener zu befürchten war.

Setlist:

Princess Of Pain
Cry For Rock
Break The Spell
Draw The Line
All Or Nothing
Drumsolo
Bound To Lose
Run Fast
Live It Up
We Rise
Road To Nowhere

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