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Pretty Maids, 21 Octayne und Evil Cinderella im Konzert (Bochum, Dezember 2015)

Dänen-Rock at its best

Pretty Maids

Wenn das Dänen-Dynamit antritt, dann heißt es in der kompletten folgenden Spielzeit einfach nur hochprozentiger Rock, knallharte Balladen, zeitlose Klassiker und wenige Pausen – Pretty Maids lassen sich erneut in der Bochumer Matrix blicken und haben einmal mehr so gar nichts mit einer  klassischen Albumsupporttour am Hut – ein Best Of, das nicht viele Bands so liefern können. Und wenn schon keine Pausen, dann ist das fast den kompletten Abend hinweg wörtlich zu nehmen, direkt zum Start zocken sie die ersten drei Nummern durch, um vor „Hell On High Heels“ - ein paar davon sind dann gleich auch im Publikum zu finden – mit einem „Alles klar bei euch?“ und einem „Für euch“ einen ersten roten Redefaden aufzunehmen.

Frontmann Ronnie, der so gar keine Schwächen zeigt und offensichtlich Stolz auf jede im Leben erworbene Falte ist, Gitarrist Ken Hammer, dem das virtuose Spiel nur so aus den Fingern fließt und der durchaus das eine oder andere Pfund mehr auf den Hüften mitschleppt oder aber die extrem tighte Rhythmusfraktion rund um Bassist René Shades und Drummer Allan Tschicaja sorgen für eine rocktiefenentspannte Dauerfeuerunterhaltung, sorgen für hunderte mitklatschende Hände, können auf unzählige textsichere Fans blicken, bauen einmal mehr ein paar „Whoohoo“-Chöre in „Yellow Rain“ ein und auch Keyboarder Morten Sandager sorgt mit seinem exzellenten Tastenspiel für diverse Gänsepelle, ganz besonders bei der Übernummer „Future World“.

Erst kurz vor Ende der regulären Show richtet Ronnie wieder ein paar Worte an die Fans: „Ich hoffe, euch hat der Abend Spaß gemacht...“, um dann gleich das Finale mit „Little Drops Of Heaven“ einzuleiten. Klar, hier gehen heute einmal mehr Pretty Maids nicht ohne Zugabe in den Feierabend, dass sie dann aber gleich noch solch einen langen Packen draufschultern, das konnte man im Vorfeld allemal erhoffen. Mitsingen, mitklatschen, den letzten Rest an Körperflüssigkeit auf dem Hallenboden verteilen – nichts für Gutriechschöngeister am Ende, denn was die Dänen auf der Bühne an Agilität vorleben, wird vom Publikum nur zu gerne aufgesogen. Pretty Maids haben einfach nur geliefert.

Setlist:

Intro Boys Are Back + Long Mother Of All Lies
Mother Of All Lies
Psycho Time Bomb Planet Earth
It Comes At Night
Hell On High Heels
My Soul To Take
Yellow Rain
Drum Solo
Rodeo
Infinity/Wasted
Savage Heart
Pandemonium
Another Brick In The Wall/ I.N.V.U.
Little Drops Of Heaven
Intro Back To Back
Back To Back

Intro Future World
Future World
Red Hot & Heavy
Please Don't Leave Me (John Sykes-Cover)
A Merry Jingle (The Greedies-Cover)
Outro Sit On My Face

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