Achtung: In deinem Browser ist JavaScript entweder nicht installiert oder deaktiviert. Einige Funktionen dieser Seite stehen daher leider für dich nicht zur Verfügung.

Pretty Maids, 21 Octayne und Evil Cinderella im Konzert (Bochum, Dezember 2015)

Dänen-Rock at its best

21 Octayne

Endlich mal Gelegenheit, der nicht mehr ganz so neuen Rockband 21 Octayne auf den Zahn zu fühlen, wo sich mit Alex Landenburg (Luca Turilli's Rhapsody, Mekong Delta, ex-Axxis) und Marco Wriedt (ex-Axxis) zwei bekannte Gesichter ein neues Zuhause gesucht haben. Verstärkt werden sie am Mikrofon durch Hagen Grohe (The Joe Perry Project) sowie bei dieser Mini-Tour durch Laura Fink, die den Tieftöner bedient, was aber wohl nur für diese wenigen Tage als Lösung angedacht ist. Gerade Letztere strahlt eine Spielfreude auf der Bühne aus, so dass es fast schon zu schade wäre, würde daraus nicht ein längeres Engagement.

Als Mischung haben sie sich heute eine Setlist aus beiden bisherigen Alben ausgedacht, wobei der erste Teil der Show eindeutig durch das neue Werk „2.0“ beherrscht wird und erst gegen Ende sich dann auch die Songs vom Debüt „Into The Open“ durchsetzen. Doch trotz des erhöhten Bekanntheitsgrades zieht heute das Quartett gegenüber dem Opener mit nur kurzem Abstand den kürzeren, was vielleicht dann auch daran liegen mag, dass die Rocksongs deutlich weniger metallische Anteile in sich bergen und gegen Ende viele der Anwesenden gerade im hinteren Hallenbereich schon ein wenig enttäuscht wegen der vielen ausufernden Gitarrensoli sind, womit ein Wriedt-Mastermind-Effekt einsetzt, wobei die Mannschaftsleistung schlussendlich zurückstecken muss.

Das soll aber nun nicht heißen, dass 21 Octayne nicht auch auf Unterstützung verzichten müssen. Als erstes richtiges Highlight entpuppt sich dann „Love's Just A Heartbreak Away“, denn viele Fans klatschen kurzerhand mit. „Wird Zeit für einen Song vom Debütalbum“, so Hagen und liefert noch ein „süßer kleiner Song“ ergänzend für „My Teddy Bear“ nach. Abwechslung haben sie ausreichend im Angebot, egal, ob es das balladeske „Lost“ - „traurige Nummer, geht uns zu Herzen“, so Hagen -  oder der proggige Track „Fly With Me“ ist - der Applaus ist ordentlich, Hagen kündigt auch an, dass sie gleich alle am Merchstand stehen, bevor es dann mit „Dear Friend“ zu Ende geht.

Setlist:

Devil In Disguise
Take Me Back
When You Go
Love's Just A Heartbreak Away
My Teddy Bear
Lost
Fly With Me
Into The Open
Dear Friend

Seite
comments powered by Disqus

Werkschau einer der größten und einflussreichsten Rockbands aller Zeiten

Wie mit einer Ex-Freundin

Willkommen in der Husumer Sauna