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Pretty Maids, 21 Octayne und Evil Cinderella im Konzert (Bochum, Dezember 2015)

Dänen-Rock at its best

Schon unglaublich, was Pretty Maids jedes Mal mit nur wenigen Pausen auf die Bühnenbretter zimmern. Und weil die Fans das wissen, ist die Matrix auch an diesem Abend richtig gut gefüllt, wovon einmal mehr natürlich auch die Supportbands profitieren. Heute Abend haben dann Evil Cinderella als Opener knapp die Nase vor 21 Octayne.

Evil Cinderella

Die jungen Burschen haben wohl einen ordentlichen Stein im Brett bei den Matrix-Verantwortlichen – zuerst die Show als Support für Nitrogods, dann drei Monate zuvor der Slot bei Praying Mantis und nun endlich auf der größeren Bühne als Opener bei Pretty Maids. Da darf man auch schon mal weiche Knie bekommen, zumal schon früh die Kellerröhre gut gefüllt ist und sich auch ein paar Freunde im Publikum verstecken, sodass man nicht Gefahr laufen kann, heute komplett unterzugehen.

Und wer da in dieser Richtung irgendwelche Befürchtungen hatte, dem wird der Skepsis-Zahn auch schnell gezogen, denn nach einer anfänglichen „Ruhephase“ im Publikum steigert sich die Unterstützung für einen Opener doch beträchtlich, sodass schon ab „Day By Day“ zahlreiche Anwesende mitklatschen. „Hey, zum nächsten Song haben wir auch ein Video gemacht, der Titeltrack unserer ersten EP“, so Frontmann Henrik vor „Wanna Get Dirty“ und bedankt sich anschließend beim Publikum auch dafür, dass so viele schon zu so früher Stunde gekommen sind, auch wenn alle heiß auf Pretty Maids seien - „Silverstar“ ist dann die Wahl der songlichen Mittel, um die Fans noch ein bisschen mehr auf Evil Cinderella einzuschwören, was auch gelingt, wenn man einmal mehr die mitklatschenden Hände als Maßstab nimmt.

Die Jungs vergessen dann auch nicht, weiterhin Werbung in eigener Sache zu machen und auf den Merchstand hinzuweisen, die neu hinzu gewonnenen Fans scheinen eh schon überzeugt, denn immer wieder wird fleißig mitgemacht und zu „Dangerous Inside“ sind sogar ein paar HeadbangerInnen im Zuschauerbereich auszumachen, „Never Enough“ bietet sich zum Mitsingen an und auch mit dem finalen „Viel Spaß noch mit Pretty fuckin' Maids“ können sie nur Zustimmung ernten – Daumen hoch für eine gelungen engagierte Leistung.

Setlist:

Defeat All Trouble
Day By Day
Wanna Get Dirty
Silverstar
Dangerous Inside
Never Enough
Infantry

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