Achtung: In deinem Browser ist JavaScript entweder nicht installiert oder deaktiviert. Einige Funktionen dieser Seite stehen daher leider für dich nicht zur Verfügung.

Praying Mantis, Jaded Heart, Evil Cinderella, Cryptic Lane im Konzert (Bochum, Oktober 2015)

Volle Hütte im Bochumer Rockpalast

Jaded Heart

Auch die dritte Band des Abends firmiert unter dem Label „Made in Germany“, allerdings mit gehörigem internationalem Flair, denn mit dem Sänger Johan Fahlberg und dem Gitarristen Peter Östros hat die Combo zwei Schweden in ihren Reihen, die durch den Japaner Masa Eto an der Gitarre sowie dem Drummer Bodo und dem einzig verbliebenen Gründungsmitglied Michael Müller am Bass komplettiert wird.

Die letzten Wechsel im Line Up fanden im letzten Jahr statt, sodass das aktuelle Album „Fight The System“ aus demselben Jahr in einer anderen Besetzung eingespielt wurde. Dennoch präsentiert sich die Band als Einheit auf der Bühne mit einer ordentlichen Portion Spielfreude. Dieser verleiht der seit 2004 aktive Sänger Ausdruck, in dem er nach jedem Song „oh yeah“ ruft. Vielleicht etwas zu oft eingesetzt, aber zur Attitüde der Band passend, die ähnlich wie Evil Cinderella auf Coolness setzen.  Dazu gehört auch die Jaded Heart-Hose, die der Bassist trägt.

Im Verlauf des Konzerts gelingt Johan auch die Feststellung des Tages: „When it´s friday in Sweden it´s friday in Germany.“ Während die Zuhörer noch über den tiefsinnigen Inhalt dieses Satzes grübeln, setzt die Band „Saints Denied“ an, welches nicht nur auf dem 2013 erschienenen „Common Destiny“ ein Highlight war.

Die Setlist ist insgesamt gut durchgemischt, wenngleich naturgemäß nicht alle elf Alben der seit 1994 währenden Bandgeschichte zu Ehren kommen. Dabei ist das aktuelle Album mit vier Songs erwartungsgemäß am stärksten vertreten und kann durchaus überzeugen. Immerhin verzichtet man weitestgehend auf Balladen, die schon immer ein Markenzeichen der Band, auch unter dem ehemaligen Sänger Michael Bormann, waren und bietet stattdessen knackigen Hardrock, der immer mal wieder dem Metal, gerade in der Gitarrenarbeit, die Hand reicht.

Da das Ganze (sound-)technisch und im Auftreten gekonnt rüber gebracht wird, kann man den Auftritt als gelungen bezeichnen. Da so mancher Fan der Band gleichförmige Songs unterstellt, ist es wohl auch gut, dass sie nur 45 Minuten auf der Bühne steht, sodass keine Langeweile aufkommt.

Setlist:

With You
Rud And Hide
Saints Denied
Till Death
Justice Is Deserved
Not In A Million
Crying
Nightmares
Shizo
Freedom Call

Seite
comments powered by Disqus

Werkschau einer der größten und einflussreichsten Rockbands aller Zeiten

Wie mit einer Ex-Freundin

Willkommen in der Husumer Sauna