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Powerwolf, The New Black, Motorjesus im Konzert (Köln, April 2010)

Die Nacht der Blutsauger - The Howling mit ganz großem Kino

Der The New Black-Fronter Markus machte eine gute Figur

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Ein Sonntagabend wird doch wirklich nur sinnvoll, wenn sich viele Menschen einig sind und eine Versammlung mit außergewöhnlichem Inhalt praktizieren. Es bewegten sich vielleicht nur gute 120 Fans ins Underground zu Köln, aber diese Gesellschaft war äußerst angenehm, und so wurde in trauter Mehrsamkeit ein Konzert zelebriert, welches energetisch, poetisch, phantasievoll, lustig, unterhaltsam, rockig und metallisch den Duft des frühlingshaften Gesamtwerkes versüßte. Die Untoten von Powerwolf luden zur sakralen Vampirshow, und niemand geringeres als The New Black sowie Motorjesus sorgten für ausgelassene Anheizerstimmung.

Motorjesus

Die Mönchengladbacher sind seid geraumer Zeit wieder weitestgehend in der alten Shitheadz Besetzung unterwegs, lediglich die Position am Bass ist bekanntlich anderweitig an Roman vergeben. Motorjesus haben sich allerdings zur Zeit auch mehr im Proberaum eingebunkert und schreiben fleißig Songs, wie Fronter Chris kurz vor der Show noch als Information durchblicken ließ. Wird aber auch Zeit, Jungens, den dem Fan dürstet nach neuem Material. Aber auch die alten Tracks sind wahre Ohrwürmer vor dem Diabolischen, und die Rock’n’Roll Truppe legte mit „Destroyer“ schon mal einen richtig guten Start hin. Von Null auf Hundertzwanzig beschleunigte der Motorjesus-Express und ließ mit „Fist of The Dragon“ (und ganz ohne Bruce Lee Gedächtniskralle) die erste Kurve im Affenzahn hinter sich. Auch wenn nur wenige Fans sich bis an der Bühnenrand wagten (und somit die fleißigen Fotografen an der Ausübung ihrer Passionen so nicht hindern konnten), überzeugten die Fünf auf der engen Bühne des Undergrounds völligst und wurden folgerichtig auch schon mit den ersten fliegenden Haarsträhnen sowie herrlich geformten Pommesgabeln herzlich empfangen.

Gitarrist Guido bildete da auch den ruhenden Pohl dieses liebevoll chaotischen Haufens und glänzte mehr mit präzisem Spiel als mit posender Präsenz. Auch Bassist Roman machte einen ruhigeren Eindruck als gewöhnlich, was aber durch die Starke Stimme von Chris sowie dem Poserkönig schlechthin, Andy, mehr als wettgemacht wurde. So klebte sein Saiteninstrument nur selten an seinen Hüften, sondern sie wurde immer wieder durch zärtliche Würgegriffe gen der gefährlich schnell nahenden Hallendecke hinaufkatapultiert. Aber auch die andere Richtung wurde beackert, indem Andy mal wieder seine Knie ignorierend dem Boden so nah sein Hinterteil in den Staub verpflanzte.

Ein kleines Best Of Programm hatten sich Motorjesus für diesen Abend ausgedacht, und mit dem bandnamensgebenden Song „Motorjesus“ beendeten die Motorjupps unter starkem Applaus einen natürlich viel zu kurzen Gig.

Setlist:

Destroyer
Fist Of The Dragon
Dirty Pounding Gasoline
Legion Of Rock
The Howling
Return Of The Demons
Motorjesus

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