Achtung: In deinem Browser ist JavaScript entweder nicht installiert oder deaktiviert. Einige Funktionen dieser Seite stehen daher leider für dich nicht zur Verfügung.

Powerwolf, Gloryful, Erazor, Iron Kobra im Konzert (Turock, Oktober 2011)

„Nachtfrequenz 11“ – Untote bringen Leben in die Bude

Gloryful

Die wohl für die meisten Fans größte Überraschung sind die der Masse noch völlig unbekannten Gloryful, die genauso wie die beiden Bands zuvor mitten im Ruhrgebiet beheimatet sind – die Protagonisten dürften aber Kennern der Underground-Szene nicht unbekannt sein, zocken doch neben dem Vokalposten Johnny La Bomba (ex-I Despise) auch u.a. Saitenquäler Shredmaster J.B. (auch Night in Gales, ex-Deadsoil) sowie Tieftöner Oli von Enemy Within mit.

Schon beim Opener und gleichzeitig neuem Track „Fists Of Steel“ machen die Fans ernst, erheben ihre Fäuste unter lauten Hey-Rufen und zaubern so ein erstes feistes Grinsen ins Gesicht der Bandmitglieder. Solch ein Feedback kommt absolut überraschend, spielen doch Gloryful ihren erst dritten Gig (wenn man die 3-Track-Show beim Evil Horde Metalfest 2011 als komplette Show berechnet). Genauso überraschend ist das auch die Position im Billing als Mainsupport für Powerwolf – beachtliche Karriere kann man nur sagen.

Die Gelsenkirchener haben mit „Sedna’s Revenge“ auch kurz nach Gründung im Jahre 2010 eine 3-Track-EP veröffentlicht, und dessen Titeltrack kommt dann im Turock noch eine Spur besser an, die Jubelskala ist im Ausschwung und noch lange nicht am Ende angekommen. „Far Beyond Time“ wird dann La Bomba mit einem „der neueste, aber so viele haben wir ja nicht“ eingeleitet, doch auch mit diesem Song treffen sie den Nerv der Fans, die die Band nur allzu gerne mit „Whoohoo“-Gesängen unterstützen.

Als sich Gloryful auch noch als multikulturelle Truppe outen (besonders mit ihrem „schwarzafrikanischen“ Schlagzeuger), liefern sie gleich als Statement mit, dass Gloryful keinen Bock auf Rassimus und die NPD haben – der Applaus dafür hätte allerdings auch lauter ausfallen können, wenn nicht sogar müssen. Zur Belohnung gibt es dann aber Gary Moores „Out In The Fields“, welches textsicher mitgesungen wird. Auch das abschließende „Gloryful’s Tale“ kann dann in fettem Applaus baden – eine weitere Undergroundperle aus dem Pott, die ins Visier der Fans geraten ist und zukünftig auch sollte.

Setlist:

Fists Of Steel
Sedna’s Revenge
Far Beyond Time
The Warriors Code
Out In The Fields (Gary Moore-Cover)
Gloryful’s Tale

Seite
comments powered by Disqus

Sieben Alpha-Hein-Mücks

Doomiges Live-Konzert in eine mögliche neue Normalität

Der Erstlingsroman des Musikers kann sich sehen lassen

Werkschau einer der größten und einflussreichsten Rockbands aller Zeiten

Wie mit einer Ex-Freundin

Willkommen in der Husumer Sauna

Von Jahr zu Jahr kommt man einfach immer mehr auf den Boden der Tatsachen