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Powerwolf, Gloryful, Erazor, Iron Kobra im Konzert (Turock, Oktober 2011)

„Nachtfrequenz 11“ – Untote bringen Leben in die Bude

In 30 Städten in NRW wird die „Nachtfrequenz 11“ gefeiert – die lange Nacht der Jugendkultur. Poetry Slams, Tanz und Literatur, Graffiti-Aktionen und vor allem Musik stehen auf dem Programm. Im Essener Club Turock haben sie sich vornehmlich dem Power Metal verschrieben, und die drei lokalen Vorbands Iron Kobra, Erazor und Gloryful haben die Möglichkeit genutzt, sich einem größeren und neuem Publikum zu präsentieren. Hauptevent sind allerdings Powerwolf, die vor fast ausverkauftem Haus richtig Stimmung machen – zum Glück fließt aber dann doch kein Blut.

Iron Kobra

Keine 24 Stunden zuvor standen Iron Kobra noch auf der Bühne in der Oberhausener Helvete, und nun wollen sie das deutlich anders geartete Powerwolf-Publikum im Essener Turock anfüttern. Dabei läuft erst einmal alles schief was so schief laufen kann – Murphys Law wäre stolz drauf gewesen. Die Show kann erst mit einiger Verzögerung beginnen, denn Schlagwerker Ringo „The Animal“ Snake steckt noch in Dinslaken fest und ist zum Showstart mit dem Taxi auf dem Weg zum Club – viele Grüße an die Bandkasse. Geplant dagegen ist, dass sich Erazors Katte die Gitarre um den Hals wirft, da der etatmäßige Saitenhexer Lightning Lord Python woanders mit Warhammer unterwegs ist.

So geht es für Ringo direkt aus dem Taxi auf die Bühne, seine Mitstreiter warten bis dahin am Bühnenrand und können schon ein bisschen der positiven Stimmung einfangen, als sie das für die Bühne viel zu kleine Backdrop befestigen. Ohne viel Umschweife und vor allem ohne Soundcheck starten sie dann auch mit „Divine Wind“ durch, und da die Fans noch ein wenig hüftsteif sind, feuert Fronter Sir Serpent mit einem „Macht mal mehr Stimmung“ zu ersten Freudenbekundungen auf. Schon mit „Valhalla Rock“ können die Kobras auf solche Anfeuerungen verzichten, denn immer mehr Metalheads zücken die Pommesgabeln und zeigen ihre positive Überraschung über das stählerne Kobragift.

Dass „Heavy Metal Generation“ mittlerweile durchaus Kultcharakter hat und zur eigentlichen Bandhymne angewachsen ist, zeigt sich daran, dass sogar Fans einstimmen, denen Iron Kobra bisher völlig fremd oder nur vom Namen her bekannt waren – so tanzen dann mindestens 100 fröhliche Pommesgabeln durch den Turock-Club, und selbst die Bandvorstellung trägt durch das „an den Drums: Der Verschlafene“ oder „am Bass: Der Unkonzentrierte“ zur guten Stimmung bei – Iron Kobra haben immer das notwenidige Augenzwinkern im Gepäck.

Beim japanischen „Ronin“ zirkelt sogar der erste kleine Moshpit vorne rechts, laute Hey-Rufe mit dazugehöriger Powerfaust bahnen sich ihren Weg in die Ohrmuscheln, deutlich mehr HeadbangerInnen rotieren die Haarpracht und auch das abschließende „Kobra Kursader“ endet mit phonstarkem Applaus – Iron Kobra schaffen auch hier auf der Openerposition einen Überraschungssieg nach Punkten.

Setlist:

Divine Wind
Valhalla Rock
Avenger
Heavy Metal Generation
Speedbiker
Ronin
Kobra Krusader

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