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Power Of Metal 2011 (Oberhausen)

Gut – belanglos – emotional – gut – überflüssig

Symphony X

Symphony X aus New Jersey können zwar mit zahlreichen positiven Referenzen aus der Vergangenheit aufwarten, haben sie doch mit den bisherigen sieben Studioalben immer wieder für progressive Wundertüten gesorgt. In dem geplanten achten Scheibchen scheint aber der Wurm zu sein, denn immer wieder wurde der Releasetermin nach hinten verschoben und ist nun im Oktober beheimatet.

Dafür, dass sie auch schon lange kein neues Material am Start haben, bekamen sie auch vom Oberhausener Publikum die Quittung, denn es drängelten sich deutlich weniger Fans als noch bei Psychotic Waltz in der Turbinenhalle Richtung Bühne. Doch die Fans, die geblieben waren, schwebten förmlich im siebten Himmel, denn das Gebotene hatte schon eine Klasse für sich, und mit „Of Sons And Shadows“ hatten sie einen schwergewichtigen und stark hämmernden Start hingelegt.

Der Tonmeister allerdings schien schon wieder auf seinen Lauschern zu sitzen, denn nach dem PW-Zwischenhoch tönte ein dermaßen grausiger Soundmatsch aus den Boxen, dass man kaum die Gitarrensoli von den Keyboardverwirbelungen unterscheiden konnte. Trost konnten sich die Fans da lediglich durch die beiden brandneuen Songs „End Of Innocence“ und „Dehumanized“ einholen, und lautstark, aber nicht so zahlreich wie erwartet, folgten sie auch der Sangesaufforderung zu „Inferno (Unleash The Fire)“. Doch trotz aller Glückseligkeit fehlte auch hier das letzte Feuer, was exemplarisch gut daran festzumachen ist, dass sich die Fans nicht vollends verausgabten und diverse Klatscheinlagen zügig abebbten. Symphony X ließen sich dadurch allerdings nicht in ihrer Spiellaune abbremsen, und so peste Russel mit ständiger Laufbereitschaft quer über die Bühne, tänzelte wie ein angeschlagener Boxer um Gitarrist Michael, und wie selbstverständlich litt seine gesangliche Darbietung nicht ein Quäntchen – von süßlich schmeichelnd bis aggressiv holte er alles aus seinen Stimmbändern heraus. Wenn da nicht der miese Sound gewesen wäre…

Setlist:

Of Sins And Shadows
Domination
The Serpent’s Kiss
End Of Innocence
Paradise Lost
Inferno (Unleash The Fire)
Smoke And Mirrors
Dehumanized
Set The World On Fire (The Lie Of Lies)

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