Achtung: In deinem Browser ist JavaScript entweder nicht installiert oder deaktiviert. Einige Funktionen dieser Seite stehen daher leider für dich nicht zur Verfügung.

Power Of Metal 2011 (Oberhausen)

Gut – belanglos – emotional – gut – überflüssig

Mercenary

Viel los im Staate Dänemark – mit dem neuen Album „Metamorphosis“ wollten Mercenary also wieder Boden gut machen, den sie in den letzten beiden Jahren verloren, wenn nicht sogar verspielt haben. Denn 2008 konnten sie sich vor Sympathien kaum retten, und eine erfolgreiche Tour mit Death Angel war die richtige Werbung für die „Architects Of Lies“-Scheibe.

Mittlerweile stand da oben eine recht runderneuerte Combo – mit Mikkel, Morten und Mike verließen gleich drei Mitglieder wegen musikalischer Differenzen Mercenary. Was auf Platte noch funktionieren mag, war live doch eine richtige Enttäuschung – zumindest für die Fans, die diese Dänen noch in anderer Besetzung erlebten.

Doch was war das in Oberhausen? Bei miesem Licht und miserablem Sound stiefelten Mercenary nach kurzer Umbaupause auf die Bühne und legten nach dem orchestralen Intro auch gleich mit dem älteren Track „World Hate Center“ recht ordentlich los. Nicht schlecht, wenn der miese Sound nicht gewesen wäre, und auch ein weiteres wesentliches Detail sprang einfach nicht rüber: der Funke. Bis auf ein wenig klaren Gesang schrie Bassist René eigentlich nur herum und konnte nicht einmal auch nur ansatzweise den guten Eindruck von 2008 erreichen.

Mercenary waren dazu auch schlecht beraten, nach ihrem Opener nur noch Songs ihres sechsten Studioalbums zu spielen, denn dieses war erst einen Tag zuvor erschienen, und dementsprechend dürfte nur ein Bruchteil der legalen Käuferschaft mit dem Material vertraut sein. Entweder kam da die Tour zum schlechten Zeitpunkt, oder der Releasetermin harmonierte nicht mit den Reisegewohnheiten.

Nun denn, ein paar Fans hatten dann doch Spaß an der Performance – so sollte es ja auch sein. Mit „Firesoul“ gab es dann noch einmal Balsam auf die Seele der ersten Stunden, doch unterm Strich waren Mercenary dann doch einfach zu enttäuschend. Da müssen schnell wieder die Kopfbilder von der Tour 2008 her – das waren Mercenary in Reinkultur.

Setlist:

Intro
World Hate Center
The Endless Fall
Through The Eyes Of The Devil
In A River Of Madness
In Bloodred Shades
The Follower
Firesoul

Seite
comments powered by Disqus

Wolken mit Gesichtern oder Jesus auf einem Pfannkuchen

Hinzu kommen Borknagar, Wolfheart und Hinayana

Neues Album und Tour im nächsten Jahr

Sieben Alpha-Hein-Mücks

Doomiges Live-Konzert in eine mögliche neue Normalität

Der Erstlingsroman des Musikers kann sich sehen lassen

Werkschau einer der größten und einflussreichsten Rockbands aller Zeiten

Wie mit einer Ex-Freundin

Willkommen in der Husumer Sauna