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Power Of Metal 2011 (Oberhausen)

Gut – belanglos – emotional – gut – überflüssig

Ein Triumphzug des Power Metal sollte es werden, und auch die Turbinenhalle in Oberhausen wollte sich bei diesem Event mit einem hochklassigen Billing einreihen. Doch die Vorzeichen standen schon nach einem Tag auf Sturm, waren doch zuvor beim Tourstart Nevermore nicht aufgetreten. Hätten sie es doch auch mal in Oberhausen bleiben lassen, dann wären einige Enttäuschungen erspart geblieben. So punkteten vor allem Psychotic Waltz mit gehörigem Vorsprung, und danach kam lange nichts. Zumindest in Oberhausen dürften also Devon und Co. die Show gerettet haben.

Thaurorod

Erwartungsfroh hatten sich schon viel Fans auch zur ersten Band Thaurorod eingefunden, und so konnten die Finnen auf die Unterstützung von gut 500 Anwesenden hoffen. Schon letztes Jahr hatten sie sich bei der Tour mit Sabaton zumindest in Köln zahlreiche Fans erarbeitet, und nun wollten sie wohl auch einige Lorbeeren ernten.

In der Zwischenzeit hatte sich allerdings einmal mehr der Posten hinter dem Mikrofon geändert – Thaurorod scheinen dieses Problem wohl nur bedingt lösen zu können, war doch die Halbwertszeit in der Vergangenheit sehr übersichtlich. In Oberhausen stand also die Feuertaufe vom Neufronter Michele Luppi an, und schlecht machte er seine Sache nicht, hatte er doch in seinen anderen Bands reichlich Live-Erfahrung sammeln können. Gesanglich war er voll auf der Höhe und konnte den Songs des Debuts „Upon Haunted Battlefields“ mit harmonischem Stimmvolumen Ausdruck verleihen.

Obwohl die Halle gut gefüllt war und viele Fans auch gleich bis in die erste Reihe drängten – der Stimmungspegel erreichte nur mittlere Werte. Der von Michele bei „Morning Lake“ initiierte Mitklatschpart begeisterte vielleicht 40 Fans – der Rest schaute nach vorne, manche zustimmend nickend, aber nicht wenige Fans waren schlichtweg gelangweilt und warteten offensichtlich auf die vermeintlichen Highlights des Abends und konnten sich nicht am Power Metal der Finnen ergötzen.

Dabei zogen Thaurorod alle Register des Showbiz – sie posten, die Headbangkeule wurde ausgepackt, und ein fettes „wir sind Stolz, mit den anderen Bands spielen zu dürfen“ sorgte für aufkeimende Sympathiebekundungen. Doch alle Bemühungen gipfelten in lediglich 50 feiernde Fans bei der „Shadows And Rein“-Hymne. Ganz sicher war es aber nicht das Songmaterial oder mangelndes Engagement der Band, sondern der Sound tönte dermaßen schlecht aus den Boxen, dass dieses Thema schon bei dem Opener unzufriedene Fans hervorrief. Da wäre mehr drin gewesen.

Setlist:

Warrior's Heart
Tales Of The End
Morning Lake
Guide For The Blind
Scion Of Stars
Shadows And Rain

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