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Possessed, Graveyard Ghoul, Reckless Manslaughter im Konzert (Oberhausen, Juli 2014)

Possessed in der Helvete - schon vom Namen her ein Klassiker

Reckless Manslaughter aus Herne eröffnen den Abend

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Gute Stimmung, zwei hoffnungsvolle Newcomer, wobei die Herner Reckless Manslaughter sich schon vor Ort eine kleine Fanbase aufbauen konnten und Graveyard Ghoul zumindest hier im Ruhrgebiet sich noch erste Sporen verdienen müssen. Zwar sind es dann mit gut 150 Leuten weniger als noch via FB angemeldet, doch die Stimmung ist fast durchgehend ausgelassen, der Sauerstoffgehalt bei Possessed fast unter der Wahrnehmungsgrenze – vielleicht ein erster Einblick über das wirkliche Höllenleben. Possessed in der Helvete, schon vom Namen her ein Klassiker.

Reckless Manslaughter

Zwar sind die Herren Death Metaller Reckless Manslaughter live recht aktiv, nur ihre Shows in Nähe der Heimat sind echt rar gesät. Eine nicht zu übersehende Fanbase haben sie sich ebenfalls schon erspielen können, denn nicht wenige heute Abend sind mit dem Songmaterial der Herner vertraut, was dann auch für eine lockere, kumpelige Atmosphäre sorgt.

Für viel Alarm auf der Bühne können die Fünf heute nicht sorgen, da schlichtweg kein Platz dafür ist – Bassist Chris steht derart dicht hinter Frontmann Leimy, dass er nicht einmal wirklich seinen Propeller anwerfen kann. Das liegt daran, dass sie ihr Schlagzeug zusätzlich zu dem von Possessed aufbauen mussten, und wer die kleine Helvete-Bühne kennt, dem fallen die Schuppen der „Kein-Platz-Erkenntnis“ schnell von den Augen.

Kurze Spielzeit bedeutet auch kurzen Prozess, die ersten beiden Songs werden erst einmal durchgeballert, bevor sie sich dann kurz vorstellen und Leimy mit „Ruthless Rampage“ eine Ode an die Gewalt ankündigt. Und von wegen Ballade, als er auf „Codename: Grable“ zu sprechen kommt, was den Anwesenden aber nur lieb sein dürfte, hat doch schmalziges Soundgut nichts im Reckless Manslaughter-Gewand zu suchen.

Mit „Nuclear Postman“ greifen die Herner dann auch noch auf einen alten Song von Manstractor zurück (zu finden auf der Demo von 2001 im Original, als Coverversion auf der aktuellen Reckless Manslaughter-Scheibe „Blast Into Oblivion“ vom Herbst letzten Jahres, Anm. d. Red.) und schon geht der erste Teil der Abendgestaltung bei gutem bis okayem Applaus zu Ende.

Setlist:

Intro
Storm Of Vengeance
Sadistic Salvation
Ruthless Rampage
Blinded By Rage
Codename: Grable
Rotten Memories
Nuclear Postman (Manstractor-Cover)
Iron Casket

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