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Pit Of Doom, Paveway, Man Drill, Despise & Conquer im Konzert (Oberhausen, Januar 2013)

Abwechslungsreicher Abend mit Underground-Geballer

Man Drill bauen gleich zwei Gastsänger ein

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Man Drill

Musikalisch ist das Man Drill-Quartett auf ganz anderem Terrain unterwegs, denn Hardcore ist nun das Gebot der nächsten gut 45 Minuten. Fetter Punch, Breakdowns, ordentlich bratende Gitarren – die Zutaten sind natürlich wie bei allen anderen auch, doch die irgendwo zwischen Duisburg über Gladbeck bis Dinslaken verstreuten Mucker sind stolz auf ihre „Ruhrpott Hardcore Historie“ – ein schön lokales Zeichen.

Dabei ist die Band gerade im Umbruch und versucht, sich im Spagat zwischen Old-School-Tradition und einem Blick in die Zukunft – Fronter Boo spielt hier wohl seine letzte Man Drill-Show, muss er doch aus zeitlichen Gründen seinen Mikroposten weiterreichen. Trotzdem bieten die Jungs gleich zwei neue Songs, die hier einfach noch mit „No Name“ in der Setlist gekennzeichnet sind, sich aber musikalisch nicht außerhalb des mandrillschen Rahmens bewegen.

Andere Musik, anderes Publikum, denn ein paar szenetypische Gestalten mischen sich nun unter den Anwesenden, zum Glück bleibt es bei „Every Body Counts“ nur bei einem ernsthaften Ruderkurzwettbewerb, diesem spastischen Violent-Ausdruckstanz. Besser ist da schon, was Man Drill zu bieten haben, denn gleich zu Beginn fahren sie bei der textlichen Ansage „Fuck Your Politics“ mit Gastsänger Fabio schwere Geschütze auf. Überhaupt: Gästsänger sind heute bei den Ruhrpott-Cracks ganz gut angesagt, darf doch auch André, ansonsten eher der Bassist von Perverted People, bei „Place Called Home“ ebenfalls ran, wobei er beim Stageacting fast noch Boo ins Abseits bugsiert.

Etwas Applaus später, zwei Violent Dancer noch kurz vor Toresschluss zum Track „Dine In Hell“ – dann geht schon der Hardcorepart mit einem breiten Dankeschön zu Ende, den sicherlich nicht alle Anwesenden bedingungslos geschmacklich geteilt haben. Auch hier gilt wie beim Opener: Nicht das richtige Publikum für diese Mucke.

Setlist:

Fuck Your Politics
Every Pound Counts
No Name One
They Know Nothing
No Name Two
Another Face
Place Called Home
Watch Your Hate
Dine In Hell

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