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Pit Of Doom, Paveway, Man Drill, Despise & Conquer im Konzert (Oberhausen, Januar 2013)

Abwechslungsreicher Abend mit Underground-Geballer

Despise & Conquer übernehmen den Eröffnungspart

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Pit Of Doom machen es möglich – endlich wieder Metal in der Druckluft zu Oberhausen. Bis vor dem Umbau vor ein paar Jahren war man regelmäßig vor Ort Gast, doch anscheinend haben sie sich dort nun auf andere Musikrichtungen spezialisiert. Bis heute, denn ein kleines Paket an hartem Stoff durch Despise & Conquer, Man Drill und Paveway hat die Aufgabe übernommen, für den Pit-Of-Doom-CD-Release-Abend früh im Jahr einzuheizen.

Despise & Conquer

Ein bisschen später als eigentlich geplant gehen Despise & Conquer zu Werke, was im Vorfeld ein wenig Zeit bietet, den aktuellen Personalienstand zu checken. Die Truppe ist bisher konstant geblieben und daran soll sich auch nichts ändern, Bassist André ist nun wieder nur bei den Hertener Death-Thrashern, sein zwischenzeitliches Engagement bei Automatic Self Destruct musste er aus zeitlichen Gründen wieder quittieren. Das Quintett hat sich für die Zukunft ja auch entschieden, ohne Keyboarder anzutreten und die Sounds lieber vom Band kommen zu lassen.

Zum Showbeginn sehen sich die Hertener einem noch übersichtlich und zudem reservierten Publikum gegenüber, nur die wenigsten scheinen im Vorfeld mit Despise & Conquer schon in Kontakt gekommen zu sein. Einen ersten zaghaften Applaus können sich die Musiker nach „Casting Skin“ abholen, doch der Aufforderung, doch die Köpfe zu „Skullfuck“ rollen zu lassen, folgt nur ein Fan, der fast die komplette Showzeit mit rotierender Birne den Nachbarn die Rastazöpfe über die Gesichter peitscht.

„Ist ja noch früh, wir sind ja auch nur die Vorband“, platzt es später etwas sarkastisch aus Fronter Udo heraus, der gesanglich mit reichlich Donnergrollen für satte Töne sorgt. Aber auch seine Mitstreiter lassen sich nicht von der mangelnden Resonanz unterbuttern, und so fliegen dann auch auf der Bühne die Locken. „Ihr scheint ja keinen Spaß zu haben“, passt da ganz gut noch in die Kommentarecke, die Setlist wird kurzerhand geändert, womit „Dawn Of Eternity“ (der übrigens nicht auf dem in Eigenregie veröffentlichten Debüt „Invasion“ steht) schnell anstatt am Schluss in den Mittelpart rutscht, und mit „Fear My Thoughts“ kündigen sie dann eine Ballade an, die sich allerdings als Ballerlade entpuppt. „Letzter Song, und dann nochmals von vorn“, gibt Udo zu verstehen, bei „Resistance Is Futile“ stiefelt dann Bassist André noch vor die Bühne, danach ist aber bei übersichtlichem Applaus Schluss. Toller Sound, prächtige Songs, vielleicht aber nicht ganz das geeignete Publikum – einfach abhaken.

Setlist:

Invasion
Casting Skin
Skullfuck
C-Complex
Moonlight Serenade
This Golden Age Of Disillusion
Dawn Of Eternity
Myself Unleashed
Fear My Thoughts
Die For Something (Like That)
Amigos del Ron
Resistance Is Futile

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