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Phönix Rising im Konzert (Duisburg, April 2013)

Duisburg „Fucking“ Rock City

Etwas seltsam ist es ja schon – mindestens einmal im Jahr kommen die Mönchengladbacher Phönix Rising nach Duisburg, um dort mit amtlicher 80er-Jahre-Mucke ein bisschen den Rockstar heraushängen zu lassen, auch wenn in diesem Jahr die geforderte Scorpions-Pyramide eher Utopie bleibt.

Ein wenig Verwirrung herrscht zu Beginn, denn einige Fans sind schon gegen 20 Uhr vor Ort, um erst dann zu vernehmen, dass erst nach neun die Bühne geentert wird. Eine Vorband war ebenfalls nicht eingeplant, da die Heavy-Rocker nicht schon wieder Distance Call einladen wollten – diese befinden sich aber auch gerade im Studio und nehmen dort ihre zweite, noch unbetitelte Platte auf.

Aber auch so gibt es in Duisburg „Fuckin’“ Rock City das volle Phönix Rising-Programm, was sich knapp sechzig Fans nicht entgehen lassen wollen, wobei etliche sogar aus dem Raum Mönchengladbach den Weg hierher gefunden haben. Nicht alle haben bisher aber mitbekommen, dass sich auch bei ihnen das Personalkarussell in Gang gesetzt hat. Mittlerweile sind sie nur noch mit einer Gitarre unterwegs, denn der bisherige Klampfengott Erik ist nicht mehr von der Partie. An den Drums gab es dann auch einen Wechsel, denn Stöckchenschwinger Daniel, der schon bei den letzten Shows ausgeholfen hatte, ist nun nach Roberts Ausstieg zum festen Mitglied avanciert.

Und auch heute gibt es die volle Dröhnung der beiden Longplayer „I“ und „Crime Scene Cleaner“ auf die Lauscher, wobei bei dem Bühnenposing einmal mehr die innige Freundschaft zwischen Frontmann Ralf und Bassist Michael mehr als sichtbar wird. Im Gegensatz zum letzten Jahr, als sie sich noch Henning Wanner als "special guest" einluden, gibt es dieses Jahr keine weitere Bühnengäste, dafür aber gleich vier neue Songs, die somit ihre weiteren Livetaufen hinter sich haben und auch auf dem nächsten Album landen sollen.

Die Stimmung im Parkhaus kann man ganz gut als diffus bezeichnen, denn immer wieder wird laut und heftig applaudiert, das Tanzbein geschwungen oder auch die Powerfaust eingesetzt, doch nur eine handvoll Fans gesellen sich bis an den Bühnenrand heran, der Rest der Anwesenden hält sich lieber ab dem zweiten Drittel mehr im Hinterfeld auf – da nutzen dann auch Ralfs Bemühungen heute nur wenig, die Fans nach vorne zu locken, mehr als ein paar Schritte sind nicht abzugreifen.

„Duisburg ‚fuckin’ Rock City, beim nächsten Song müsst ihr aber mitmachen“, will Ralf dann in der geforderten Zugabe wissen, und tatsächlich, die Fans stimmen bei „Princess Of The Dawn“ wirklich mit ein – nicht überraschend, aber ein schöner Abschluss, nachdem die Fans schon mit dem Kiss-Cover „Hide Your Heart“ ins Schwärmen geraten sind. Bis zum Mai in 2014, wenn es wieder Phönix Rising im Parkhaus heißt – eine schöne Tradition sollte nicht gebrochen werden.

Setlist:

  • Sunset Hero
  • Out Of The Dark
  • Digital Dreams
  • Thunder And Lightning
  • Outlaw
  • Stand Up
  • Right Now
  • Wild And Crazy Nights
  • Police Chase
  • Frozen Tears
  • Into The Night
  • Angel Of Darkness
  • The Evil Dwarf
  • Sleepwalker
  • Hide Your Heart (Kiss-Cover)

Princess Of The Dawn (Accept-Cover)

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