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Phönix Rising, Distance Call im Konzert (Duisburg, Mai 2012)

Achtziger-Stoff in Duisburg Rock City

Distance Call heizen schon ordentlich vor

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15 Jahre Bandbestehen wollen doch gefeiert werden und auch wenn sich personell mit dem Ausstieg von Gitarrist Erik doch einiges bei den Mönchengladbachern Phönix Rising getan hat, so ist die Stimmung vor Ort doch recht ausgelassen – nur bei der Band nicht, die ein wenig mit ihrer Nervosität zu kämpfen hat.

Unterstützung haben sie sich durch die Hard-Rock-Formation Distance Call gesichert. Schon in der Vergangenheit hatte sich dieses Package bewährt und so steht ein neuer Abend vollgepackt mit tollen Songs und guter Laune den zahlreichen Fans bevor.

Distance Call

Die Hardrocker aus dem Pott mausern sich so langsam zu einem ernstzunehmenden Quartett, was aber nicht heißen soll, dass sie zuvor schon schlecht gewesen wären. Schon vor einer Woche konnten sie das hauptsächlich aus Power-Metal-Fans bestehende Mercenaries-Metal-Meeting-Publikum überzeugen und auch im Duisburger Parkhaus dauert es nicht lange, bis die Mischung aus Metal, Rock und Blues zündet. Dabei haben sich viele Gäste eingefunden, die zuvor mit Distance Call nichts anzufangen wussten und sicherlich nun eine Band mehr auf dem Bildschirm haben.

Mit dem von Accept eingefärbten „Bricks“ legen sie aber auch fulminant los, nach und nach können sie die sich im Außenbereich aufhaltenden Konzertbesucher in die sich schnell aufheizende Halle locken, Frontkorry begrüßt die Fans mit einem sympathisch defensiven „Wir sind da, ihr auch“, bevor es mit dem zu Videoehren gekommenen Uptempo-Rocker „Rock The Night“ wieder in die Vollen geht.

Erste Hey-Rufe und ein erster Headbanger bei „Thunderstorm“, eine spontan durch Gitarrist Robert veränderte Songreihenfolge und dem wohl für ihn persönlichen Desaster einer völlig verstimmten Gitarre bei der Bluesballade „Prisoner Of The Past“, schnell durch den Gitarrenwechsel unterbrochen und ab der zweiten Strophe neu eingesetzt, machen den Abend genau zu dem, was er ist: Purer Rock'n'Roll, live und ungefiltert, und während sich Robert sogar nach der Show noch grummelnd über das Ärgernis äußert, so zeigen die Fans eher auf, dass solche „Dramen“ doch auch unterhaltend sein können.

Und so entwickelt sich der Abend für Distance Call zu einem erfolgreichen Unterfangen, die Fans schwofen feinst, lassen für „Wings Of Love“ fetten Applaus springen, bekommen mit „Mirror“ sogar schon einen Ausblick auf die für 2013 anvisierte neue CD, Korry überwindet die Distanz zur Bühne, indem sie sich einfach für „Set Me On Fire“ vor die Bühne postiert – dem „Jetzt könnt ihr eure Handys mit Flammen hochhalten“ folgt jedenfalls nur einer, was mit einem „Ihr seid gar nicht up to date“ quittiert wird.

So richtig abgefeiert wird dann jedenfalls das schnelle „Ray Of Light“, gleich mehrere HeadbangerInnen lassen die Zotteln kreisen, während wiederholt zu „Way To Your Heart“ die Fans lautstark feiern – bei der anschließend eingeforderten Zugabe holen Distance Call mit „Holy Diver“ einen Klassiker aus der Trickkiste und können einen mehr als positiven Einruck im Parkhaus hinterlassen – besser kann man kaum Eigenwerbung betreiben.

Setlist:

Bricks
Rock The Night
Gambling
Thunderstorm
Prisoner Of The Past
Wings Of Love
Mirror
Set Me On Fire
First Kiss
Ray Of Light
Way To Your Heart

Holy Diver (DIO-Cover)

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