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Phobiatic, Will Of Ligeia & Soylent Black im Konzert (Krefeld, Juni 2017)

„Show No Remorse“ in der Kulturrampe

Die Undergroundszene hat es nicht leicht, der Support wird auch in absehbarer Zeit nicht besser werden und die Krefelder Metalszene, die sich wohl vor Death Metal und moderneren Metalausflügen scheut, glänzt weitestgehend mit Abwesenheit. Schade, denn gleich drei Bands sind heute für kleines Geld zu entdecken, die sich auch in etwas unterschiedliche Subgenres einordnen lassen, aber Krach wie die Großen fabrizieren. Ein unterhaltsamer Abend in der Kulturrampe in Krefeld, auch wenn einfach mehr los sein könnte... wie so oft.

Soylent Black

Den krachenden Auftakt liefern heute die Kölner Soylent Black, die sich mit Modern Metal Gehör verschaffen wollen und neben einer ordentlichen Prise Death Metal auch eine gehörige Portion Core einbauen. So fett und wuchtig die Songs auch aus den Boxen dröhnen, so wenig spektakulär ist dann aber der Auftritt an sich, da ist sicherlich noch reichlich Luft nach oben was das Stageacting betrifft.

Der kleine Raum der Kulturrampe füllt sich gleich zu Setbeginn mit den Anwesenden, die bisher draußen die Tische bevölkert haben und schon mit dem Opener „Fifth Seat“ können die Domstädter ersten guten Applaus einfahren. Das bleibt dann auch so, das Publikum bleibt allerdings der Bühne fern, Frontmann und Gitarrist Jan versucht leider auch nichts, daran etwas zu ändern.

Etwas defensiv die Ansagen, dabei kann er doch mit Wortwitz wie vor „Tinitus“ umgehen und bindet somit wegen der zu erwartenden Lautstärke gekonnt das Publikum ein, komplett darf sich die Truppe auch nach dem starken Geballer auf ordentlichen Applaus freuen. „Okay, kommen wir zum letzten Song, uns hat es auf jeden Fall Spaß gemacht“, so Jan, wobei Soylent Black mit „Watch Me Slowly Fade“ auch titeltechnisch geschickt einen Song kredenzen. Song stimmig, Sound auch, bei der Performance an sich ist aber noch deutlich Luft nach oben.

Setlist:

Fifth Seat
The Sound Your Dying Soul Makes
Your Bane
Mask Of Anarchy
Tinitus
Break Down
Sam's Got A Gun
Watch Me Slowly Fade

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„Weil wir einfach wissen, dass wir als Band nur funktionieren, wenn wir uns nicht verbiegen“