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Peter Pan Speedrock & Black Bone im Konzert (Dresden, März 2016)

Manchmal kann Abschiednehmen auch schön sein

Black Bone heizten als Support kräftig ein

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Mit den Worten „es war laut, schnell und dreckig“ kündigten Ende vorigen Jahres Peter Pan Speedrock nach 20 Jahren das Aus für die Band an, um sich zukünftig neuen musikalischen Horizonten zuzuwenden. Aber ganz sang-und klanglos mochten sich die Niederländer nun auch nicht vom Acker machen und setzten für 2016 eine umfassende Abschiedstournee an. Im Rahmen dieser meldet sich der Rockdreier auch nochmal in Dresden und beschert der Groovestation ein ausverkauftes Haus.

Black Bone

Kurz vor eigentlichem Beginn macht sich ein recht eigenwilliges Bild im Club breit: er ist leer. Die Erklärung hierfür liegt beim Support Black Bone, welcher im Stau stand und erst recht spät anrückt. So verlassen die meisten Leute erstmal wieder die Location, wer doch bleibt, hat nun die Chance, dem Soundcheck beizuwohnen und sich schon etwas einzugrooven. Zudem bekommt man auch schon einen kurzen Einblick in das zu Erwartende, bei dem schnell klar wird, dass es laut und rockig wird.

Mit einer guten Stunde Verspätung ist es dann doch so weit, das aus Eindhoven stammende Trio setzt mit „Enemy“ den Startschuss für ihren Auftritt und kann damit direkt die ersten Feierwilligen überzeugen. Erfreulicherweise ist der Sound gar noch etwas besser als beim vorherigen Test, somit scheint auch nichts mehr einem mitnehmenden Abend entgegenzustehen. Die Niederländer bieten Hard Rock an, der sofort ins Blut geht und dementsprechend auch vom ersten Song an für gute Stimmung sorgt. Auch der übliche Anstandsabstand wird zügig vom Publikum abgebaut und ebenso schnell sieht man die ersten Haar-Propeller durch den Club schweben.

Aber nicht nur, dass Black Bone anständig aufs Gaspedal treten, Gitarrist und Sänger Steef kann ebenfalls bestens die Zuschauer anheizen. Immer wieder fordert er mit Gesten zum Mitklatschen auf, verlangt nach etwas Gesangsunterstützung oder freut sich einfach nur darüber, in Dresden zu spielen. Kein Wunder also, dass die Laune im Club immer mehr brodelt und die Band ordentlich abgefeiert wird. Auch auf der Bühne bleibt es weiter bei einer ausgelassenen Stimmung, Steef setzt sich immer weiter in Pose und beim Ausklang von „Suicide“ kann das Trio mit einer ausgiebigen Jam-Session brillieren.

Dies war allerdings auch fast schon das Finale, welches mit „Nothing But History“ folgt. Damit stammt auch der letzte Titel des Auftritts vom aktuellen Album „Blessing In Disguise“, und dieser kann ebenso überzeugen wie seine Vorgänger. Ein kurzer Dank ans Publikum fliegt in den Saal, welche mit einigen Zugabe-Rufen zurückgrüßen und damit sind Black Bone auch schon verschwunden.

Setlist:

Enemy
Believe
You Gotta Nerve
Suicide
Loaded Weighted
Nothing But History

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