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Persistence Tour 2010 (Mülheim)

Eine geballte Ladung Hardcore zieht über Mülheim

Vera Cruz haben das Leid, den Abend zu eröffnen

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In der großen und geräumigen RWE Halle in Mülheim an der Ruhr finden sich heute nicht nur neun großartige Bands aus dem Core-Genre ein, sondern auch eine stattliche Summe Fans. Der Nachmittag beginnt schon zu früher Stunde und die meisten sind um 17 Uhr bei weitem noch nicht eingetrudelt. Im Eingangsbereich fällt direkt ein Stand ins Auge, der sich mit Veganismus befasst und als Leckerbissen für alle, denen tierische Produkte nicht in den Körper kommen, steht sogar ein Stand bereit, der vegane Steak-Baguettes für günstige drei Euro verkauft. Die Persistence Tour erweist sich demnach als wahres Paradies für Veganer. Aber auch das Auge wird an diesem langen Abend bestimmt nicht zu kurz kommen. Die übersichtliche RWE-Halle dient in der Regel dazu, Sportveranstaltungen ein Dach über dem Kopf zu geben, und genau so ist sie auch angeordnet. Rund um die Bühne erstrecken sich die Tribünenplätze, von denen aus eine gute Sicht garantiert ist, der Spaß allerdings auf der Strecke bleiben könnte, wenn man auf die entsprechenden Aktivitäten steht. Die Sitzplätze sind jedenfalls schon vor dem Konzertbeginn durchaus begehrt.

Vera Cruz

Die Franzosen von Vera Cruz haben einen dementsprechend schweren Einstand. In der geräumigen Halle wirken die rund 150 anwesenden Köpfe regelrecht verloren. Durch die Verstreuung auf den Oberrang und die Sitzplätze stehen nur ein paar vereinzele Männchen vor dem Wellenbrecher, der die Fans von der Bühne trennt. Vera Cruz lassen sich dadurch nicht abhalten und stürmen auf die Bühne, um Vollgas zu geben und die Zuhörerschaft von ihrem Core zu überzeugen. Auf der Bühne ist Fronter … rasend, wirbelt von einem Eck zum nächsten und versucht bereits bei „Last Parade“ einen ersten, gefühlt morgendlichen Circle Pit zu kredenzen. Motiviert lassen sich ein paar hitzige Köpfe dazu anstacheln und drehen ihre ersten, schnuckeligen Ründchen. Zu späterer Stunde und mit mehr lauschenden Ohren wären Vera Cruz bestimmt gut angekommen. Die Stimme von … ist dabei gut für die entsprechende Core-Musik geeignet. Aus dem kleinen Menschen kommt ein ganz ansehnliches Organ zu Tage, auch wenn es sich nicht sonderlich von vielen anderen Core-Stimmen abhebt.

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